Kantonspolizei

Gefordert: Angehende Polizisten müssen 28 Stunden durchhalten

Fünf Polizeianwärter und zwei Polizeianwärterinnen der Kantonspolizei Solothurn bestritten eine Durchhalteübung. Während 28 Stunden legten sie rund 30 Kilometer zu Fuss und 40 Kilometer auf dem Fahrrad zurück.

Die Kantonspolizei Solothurn organisiert jeweils die Durchhalteübung zum Schluss der einjährigen Ausbildung der Polizeianwärter/-innen. In dem Test sind sie gefordert ihre Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen unter Beweis zu stellen.

Am Donnerstag, um 3.30 Uhr, startete die Übung im Werkhof in Oensingen mit einem 8.3-Kilometer-Lauf mit Ziel Regionenposten Egerkingen, wie aus einer Mitteilung der Kantonspolizei Solothurn hervorgeht. Bevor es in einem Rad-Zeitfahren auf den Spittelberg weiterging, wurde das Polizeiwissen der Anwärter/-innen getestet. Nach verschiedenen absolvierten Übungsposten (Schiessen, Häuserparcours) und einer Verpflegungspause ging es mit dem Fahrrad weiter nach Olten, wo sie zu Fuss das «Tuusigerstägeli» bezwangen. Zum Kernkraftwerk Gösgen gelangten sie wieder mit dem Fahrrad: Abseilen, ein Dunkelparcours und mentale sowie theoretische Übungen forderten die sieben Polizeianwärter/-innen bis in den Abend hinein.

Nach dem kurzen Abendessen mussten sie mit dem Fahrrad zum Steinbruch Däniken fahren. Fahrtraining, Theorie, Schiessen und Waffenkenntnisse – die Instruktoren sparten nicht mit Abwechslung in der Aufgabenstellung. Zu Fuss ging es weiter ins Schwimmbad Schönenwerd, wo sie in den frühen Morgenstunden zum Schwimmparcours antreten mussten. Die letzte Etappe führte auf einem dreistündigen Marsch wieder Richtung Olten: Im Feuerwehrmagazin endete die Durchhalteübung am Freitagmorgen gegen 7 Uhr. Zum Abschluss wurde mit den Anwärtern/-innen ein Test durchgeführt, bei welchem sie an eigenem Leib die Wirkung des Pfeffersprays erleben mussten. Danach konnten sie das wohlverdiente Frühstück einnehmen.

Während der anstrengenden 28 Stunden mussten sich die fünf Männer und zwei Frauen unterschiedlichsten physischen und mentalen Aufgaben stellen. Insgesamt bewältigten sie rund 70 Kilometer, davon 40 auf dem Velo und 30 zu Fuss.

Der Lehrgang 16-1 der Kantonspolizei Solothurn freut sich nun auf die Brevetierung am Donnerstag, 23. März 2017 um 15.15 Uhr, im Stadttheater in Olten und die anschliessende Arbeit bei der Polizei.

Den körperlichen und geistigen Anstrengungen anlässlich der Durchhalteübung erfolgreich standgehalten haben:

Keven Glanzmann (Langenthal), Marco Rytz (Bellach), Marco Roth (Bellmund), Chantal Marti (Nebikon), Katja Tschan (Trimbach), Patrick Kohler (Bettlach), Philipp Schär (Solothurn). (pks)

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