Synodalrat
Gebäude bringen Kirchgemeinden an finanzielle Grenzen

Wo sieht der Bischof die katholische Kirche in 20 oder 30 Jahren? Mit dieser Frage wollte der Synodalrat der Römisch-Katholischen Synode des Kantons Solothurn die Einschätzungen des Diözesanbischofs im Bistum Basel erfahren.

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Der Basler Bischof Felix Gmür (Archiv)

Der Basler Bischof Felix Gmür (Archiv)

Keystone

Beim Besuch des Synodalrats erläuterte Bischof Felix Gmür seine Vision, indem er ausführlich auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der katholischen Kirche in der Gesellschaft einging.

Die Entwicklung der Anzahl Kirchenmitglieder und die knappen personellen Ressourcen führen zu einer Konzentration der Kräfte. Als konkrete organisatorische Massnahme ist die Errichtung der Pastoralräume im Gange.

In absehbarer Zeit werden die meisten Pastoralräume im Kanton Solothurn errichtet sein. Mittel- und langfristig wird es eine weitere Verschlankung der pastoralen Organisation erfordern.

Für den Synodalrat als Vertreter der Kirchgemeinden stellen diese Zukunftsüberlegungen eine konkrete Herausforderung in Bezug auf die kirchlichen Immobilien.

In Anbetracht der knapper werdenden finanziellen Ressourcen und der pastoralen Kräfte-Konzentration können in Zukunft kaum alle kirchlichen Gebäude im bisherigen Rahmen weiter unterhalten werden.

Der Synodalrat konnte die von Bischof Felix geschilderte Vision in seinen Kompetenzbereich übertragen und konkretisieren. Solche Aussprachen mit dem Bischof führt der Synodalrat einmal pro Legislaturperiode durch. (Umb)

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