Informationsabend
GAW lud zu Information und Essen ein

Viel Information und Unterhaltung spannend verpackt: Bei einem gediegenen Dreigänger liessen es sich die von der Gemeinschaftsantenne Weissenstein AG (GAW) eingeladenen Partner und Kunden im Turbensaal gutgehen.

Hans Peter Schläfli
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Marcel Eheim und Peter Soland informierten.

Marcel Eheim und Peter Soland informierten.

Hans Peter Schläfli

Warum ist Birnenmost stärker als Weihrauch? Was ist eigentlich HbbTV? Antworten auf diese und viele andere Fragen lieferte am Freitagabend die Gemeinschaftsantenne Weissenstein (GAW) im Bellacher Turbensaal anlässlich ihres traditionellen Partneranlasses den insgesamt 135 geladenen Gästen.

Bei einem gediegenen Dreigänger liessen es sich die von der Gemeinschaftsantenne Weissenstein AG (GAW) eingeladenen Partner und Kunden im Turbensaal gutgehen. Für die humorvolle Unterhaltung sorgte Philipp Galizia, der mit seinem geschmeidigen Bass und sprödem Charme Geschichten aus dem Leben erzählte – wie zum Beispiel die vom Debakel eines Aargauer Totengräbers, der vor einer Beerdigung zu viel Birnenmost getrunken hatte.

GAW in der Rolle eines Vorreiters

«Wir möchten mit diesem Anlass den Kontakt zu unseren Partnern pflegen und ihnen danken», erklärte Marco Lupi, Marketingleiter der GAW. Zwischen den Gängen des feinen Menüs erfuhren die eingeladenen Gemeindevertreter, Architekten, Ingenieurbüros und TV-Fachhändler dann auch noch fast nebenbei, das die GAW das HbbTV, das sogenannte Hybrid TV, lanciert hat. «Viele unserer Kunden besitzen bereits einen Fernseher mit Smart-TV, nutzen diesen aber nicht», erklärte Marcel Eheim die Motivation der GAW, in dieser Richtung eine Vorreiterrolle einzunehmen. «Wir möchten uns beim HbbTV auf regionale Inhalte konzentrieren und unsere Kunden dazu bringen, dass sie ihren Fernseher ans Internet anschliessen.»

«Als erster Schweizer Kabelnetzbetreiber lanciert die Gemeinschaftsantenne Weissenstein das Hybrid TV», leitete danach Peter Soland von der Soland Media AG seine Erläuterungen ein. «Und bei aller Solothurner Bescheidenheit: Das ist eine Schweizer, ja eine europaweite Premiere.» So sei es nun möglich, auf dem Infokanal der GAW die wöchentliche Sendung von Jump TV jederzeit abzurufen. Die Abkürzung HbbTV steht für Hybrid broadcast broadband TV und ist der neue Standard, der das gewohnte Fernsehen mit Inhalten aus dem Internet verknüpft. Ähnlich dem Videotext werden zusätzliche Informationen des Programmanbieters angezeigt, wobei diese sowohl über das Fernsehsignal als auch über eine Internetverbindung bezogen werden.

Zum Empfang von HbbTV, oder einfacher auch Hybrid TV genannt, braucht es ein Fernsehgerät, das für «Smart TV» ausgerüstet ist, und eine normale Internetverbindung. «Damit ist Fernsehen nicht länger nur eine Einbahnstrasse», erklärte Soland. «Der Zuschauer kann mit den farbigen Tasten seiner Fernbedienung zum Beispiel in Echtzeit an Publikumsbefragungen oder an Wettbewerben teilnehmen.»

Weiter ist es möglich, dass Fernsehanbieter mit Hybrid TV ihre Sendungen auf Abruf bereitstellen. Der Zuschauer wird unabhängiger vom Programmraster des Senders. Mit HbbTV kann man sich bestimmte Sendungen jederzeit auf Knopfdruck ansehen. Auf dem Kabel der GAW ist das nun zum Beispiel beim Solothurner Sender Jump TV möglich. Weitere Inhalte auf der HbbTV-Plattform sind der Veranstaltungskalender SOgenda und die Informationen zum Kabelnetz.

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