Kanton Solothurn
Für Notfälle: Ein neues Konzept gegen Tierseuchen

Hochansteckende Tierseuchen sind selten, bringen jedoch schwerwiegende gesundheitliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen mit sich. Im Kanton Solothurn bereitet man sich auf mögliche Szenarien vor - mit einem neuen Konzept und dem entsprechenden Handbuch.

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Der Kanton Solothurn will gerüstet sein, wenn sich einmal eine hochansteckende Tierseuche ausbreiten sollte. (Symbolbild)

Der Kanton Solothurn will gerüstet sein, wenn sich einmal eine hochansteckende Tierseuche ausbreiten sollte. (Symbolbild)

Schweiz am Sonntag

Hochansteckende Tierseuchen brechen selten aus, haben aber schwerwiegende gesundheitliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen. Aktuell ist insbesondere die Gefahr einer Afrikanischen Schweinepest erhöht. In verschiedenen Kantonen werden daher die Konzepte zur Bekämpfung von hochansteckenden Tierseuchen überarbeitet und professionalisiert. So auch im Kanton Solothurn.

Das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz hat eine Gefahren- und Risikoanalyse erstellt und zusammen mit dem Veterinärdienst ein Konzept erarbeitet, welches die Strategie und die Zuständigkeiten bei einer hochansteckenden Tierseuche regelt. Bei der Bekämpfung involviert sind verschiedene kantonale Ämter und Organisationen. Massgeblich beteiligt ist dabei der Zivilschutz, welcher einen grossen Teil der personellen Ressourcen abdeckt. Er stellt einerseits die Einsatzbereitschaft sicher und ist dabei für die Lagerung, den Unterhalt und den Transport der notwendigen Materialien zuständig. Andererseits richtet er im Ernstfall den Schadensplatz ein.

Zur konkreten Umsetzung des Konzeptes wird ein Handbuch erarbeitet. Dieses wird entsprechend den jeweils aktuellen Risiken laufend überprüft und angepasst.