Baustelle
Für Kantonsratskommission ist Bodensanierung im Bürgerspital «nachvollziehbar»

Die kantonsrätliche Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission liess sich durch das kantonale Hochbauamt über die Probleme bei den Böden im Neubau Bürgerspital Solothurn informieren.

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Der Boden muss ersetzt werden. (Archiv)

Der Boden muss ersetzt werden. (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Unerwartete Probleme bei den Bodenbelägen in den Patientenzimmern machen den Umzug in den Neubau des Bürgerspitals Solothurn voraussichtlich erst auf Anfang 2021 möglich. Ursprünglich war die Inbetriebnahme des neuen Spitalgebäudes per September 2020 geplant gewesen.

Im Zuge der zahlreichen Abnahmen und Kontrollen im Zuge des Neubaus hatte sich herausgestellt, dass sich die Bodenbeläge in den Patientenzimmern teilweise von den Unterlagsböden zu lösen beginnen. In 155 Zimmern werden nun Sanierungsarbeiten nötig.

Die kantonsrätliche Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission (UMBAWIKO) liess sich vom Kantonsbaumeister über die Gründe der fehlerbehafteten Bodenbeläge informieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Für die Kommission sei nachvollziehbar, «dass sämtliche Bodenbeläge in den Patientenzimmern ersetzt werden und dass dieser Entscheid insbesondere aus Qualitätsgründen, allfälligen Auswirkungen einer späteren Sanierung unter laufendem Betrieb, aber auch aus haftungsrechtlichen Gründen so getroffen werden musste». (mgt)

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