Förderpreis
Fünf Start-ups freuen sich über je 100'000 Franken

5 Schweizer Start-ups haben den mit je 100'000 Franken dotierten W.A. de Vigier Preis erhalten. Die preisgekrönten Technologien fangen u.a. Windenergie ein, helfen Frauen beim Gebären und züchten Eigenhaut im Labor in nie dagewesener Geschwindigkeit.

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Die 10 Nominierten vor der Verleihung v.l.n.r. Beat Graf (Vizepräsident der Stiftung), Benedikt Kirchgässler, Deepak Tewari, Nicola Mona, Harald Studer, Tobias von Siebenthal, Daniela Marino, Samuel Zürcher, André Droux, Urs Frey, Andreas Hugi und Regula Buob (Geschäftsführerin).
19 Bilder
Beat Graf und Regula Buob
Zahlreiche Besucher verfolgten die Preisverleihung
Preisträgerin Daniela Marino CUTISS AG
Preisträgerin Daniela Marino CUTISS AG hat auch den Publikumspreis erhalten
Preisträgerin Daniela Marino CUTISS AG hat auch den Publikumspreis erhalten
Die Einblicke in Junge Start ups fasziniert
Preisträger Tobias von Siebenthal mit Hebamme Anne Peters, Vibwife GmbH
Preisträger Samuel Zürcher, certus molecular diagnostics ag
Der Anlass wird mit einer Rapeinlage aufgelockert
Gastreferent Nicolas Durand
Die Regierungsräte Remo Ankli und Roland Fürst lassen sich mit Kantonsratspräsident Urs Huber ablichten
Preisträger Harald Studer, Optimo Medical AG
Preisträger Nicola Mona Skypull AG
Interessierte Blicke
Feststimmung bei den Nominierten und den Preisträgern
Die fünf Nominierten ohne Preis
Preisverleihung de Vigier Jungunternehmerpreis
Die Solothurner Polit-und Wirtschaftsprominenz beim Apero

Die 10 Nominierten vor der Verleihung v.l.n.r. Beat Graf (Vizepräsident der Stiftung), Benedikt Kirchgässler, Deepak Tewari, Nicola Mona, Harald Studer, Tobias von Siebenthal, Daniela Marino, Samuel Zürcher, André Droux, Urs Frey, Andreas Hugi und Regula Buob (Geschäftsführerin).

Hanspeter Bärtschi

Innovative Projekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz sind bei der W.A. de Vigier Stiftung immer gefragt. Das Unternehmen zeichnet jedes Jahr Jungunternehmer/innen aus der Schweiz aus, die sich in ihrer Firma für die Realisierung und Vermarktung einer innovativen, zukunftsweisenden Produkt- oder Dienstleistungsidee einsetzen.

Rund 160 Schweizer Start-ups reichten ihre Projekte für die diesjährige Preisvergabe ein, daraus wählten die Stiftungsräte im Februar ihre Top 16. «Dieses Jahr rangierten vermehrt Medtech und Biotech Firmen unter den Top 16», so Regula Buob, Geschäftsführerin der W.A. de Vigier Stiftung.

Neuer Selektionsprozess

Nebst den Präsentationen und den Fachexpertisen kam in diesem Jahr ein weiterer Selektionsschritt dazu: Die Top 16 durchliefen zum ersten Mal ein vertieftes Assessment. «Wir wollen ab jetzt Aspekte wie Leadership, Persönlichkeit und Unternehmertum stärker ausloten», so Buob.

An den «Presentation Days» vom 30. und 31. März schrumpfte die 16er-Gruppe auf zehn Nominees. Am Donnerstagabend sind im De Vigier-Sommerhaus in Solothurn fünf davon ausgezeichnet worden.

Folgende fünf Start-ups kamen in die engere Auswahl und wurden nominiert:

Cortexia AG aus Châtel-St-Denis (FR) – Saubere Städte dank intelligenten Kameras

Das Tool von Cortexia liefert per intelligenten Kameras Daten zur Stadtsauberkeit und zeigt an, wo Präventions- und Reinigungsmassnahmen wirkungsvoll wären. Entscheider wissen somit, an welchen Orten ihr Budget gut investiert ist. Das Sparpotential ist enorm.

Cyanoguard AG aus Schlieren (ZH) – Schnelltest für Toxinnachweis

CyanoGuard AG entwickelte eine innovative Technologie für den zuverlässigen Nachweis von Toxinen und Schadstoffen in Abfällen der Chemieindustrie, in Nahrungsmitteln und im Blut. Mit dem Zyanid-Schnelltest-Kit können Resultate direkt und einfach vor Ort ausgewertet werden.

IRsweep AG aus Zürich (ZH) – Spektrometer mit Speed

IRsweep brachte ein Spektrometer mit einer zuvor unerreichten Kombination von hoher Messgeschwindigkeit und Helligkeit auf den Markt. Bis anhin waren die Spektrometer zu langsam, um viele biologische und chemische Prozesse zu messen. IRsweep bringt Licht ins Dunkel.

MaxWell Biosystems AG aus Basel (BS) – Effizientere Entwicklung von Medikamenten

MaxWell Biosystems entwickelt und vertreibt die fortschrittlichste Plattform zur Abbildung von
Hirnzellen für die Untersuchung des klinischen Potentials von Medikamenten. Deren Technologie kann die präklinische Wirkstoffentwicklung und die Neurowissenschaften
insgesamt massgeblich vorantreiben.

Privately AG aus Lausanne (VD) – Online-Sicherheit für Kinder

Das Internet ist nicht auf Kinder zugeschnitten, obwohl einer von drei Usern minderjährig und damit vielfältigen Risiken ausgesetzt ist. Dank des persönlichen Sicherheitsassistenten OYOTY wird das Surfen auf dem Internet für Kinder sicherer. (mgt/szr)