26 junge Frauen und Männer aus dem Kanton Solothurn haben an den Schweizer Berufs-Meisterschaften in Bern teilgenommen. Fünf davon haben besonders brilliert. Sie gewannen einmal «Gold» und viermal «Silber».

Wie gross deren Erfolg zu werten ist, zeigen einige Zahlen. Insgesamt haben über 1000 junge Berufsleute aus der ganzen Schweiz an den erstmals gemeinsam und gleichzeitig durchgeführten SwissSkills teilgenommen. In 70 Berufsfeldern wurden Schweizer Meisterinnen und Meister erkoren, 60 weitere Berufe wurden mit Live-Demonstrationen vorgestellt.

Über 155 000 Besucher in Bern

Der von Donnerstag bis Sonntag dauernde Grossanlass hat über 155 000 Besucherinnen und Besucher nach Bern gelockt, wie die Veranstalter in einer Medienmitteilung schreiben. Anlässlich der Überreichung der Medaillen am Sonntagabend lobte Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann die jugendlichen Berufsleute: «Mit euren Leistungen seid ihr die besten Botschafter für die Berufslehre als Ausbildungsweg mit Zukunftsperspektiven.»

Auch die Initianten denken bereits an die Zukunft. «Die Erfahrungen sind für die Schweizer Berufswelt wertvoll.» Deshalb soll der Anlass – zum Beispiel 2016 – erneut in Bern durchführt werden.

«Auf meine Leistung bin ich sehr stolz», sagt Martin Altenbach aus Rodersdorf. Der 18-Jährige gewann in seinem Beruf Parkettleger die Goldmedaille. Für Martin Altenbach ist die Auszeichnung sehr wertvoll und sie werde ihm auf dem späteren Berufsweg sicherlich helfen. Er steckt im dritten und letzten Lehrjahr. Er arbeitet bei der Firma Madörin der erste AG in Oberwil. Ob er an den Berufsweltmeisterschaften nächstes Jahr in Brasilien teilnehmen werde, sei noch offen. Mit seinem Sieg wäre er berechtigt dazu. «Mein Chef hat mich am Montagmorgen in Bern abgeholt und zum Morgenessen eingeladen – und er hat bezahlt», sagt Martin Altenbach lachend.

Martin Altenbach aus Rodersdorf, Parkettleger

«Auf meine Leistung bin ich sehr stolz», sagt Martin Altenbach aus Rodersdorf. Der 18-Jährige gewann in seinem Beruf Parkettleger die Goldmedaille. Für Martin Altenbach ist die Auszeichnung sehr wertvoll und sie werde ihm auf dem späteren Berufsweg sicherlich helfen. Er steckt im dritten und letzten Lehrjahr. Er arbeitet bei der Firma Madörin der erste AG in Oberwil. Ob er an den Berufsweltmeisterschaften nächstes Jahr in Brasilien teilnehmen werde, sei noch offen. Mit seinem Sieg wäre er berechtigt dazu. «Mein Chef hat mich am Montagmorgen in Bern abgeholt und zum Morgenessen eingeladen – und er hat bezahlt», sagt Martin Altenbach lachend.

Jan Menth aus Bellach, Fahrzeugschlosser

Jan Menth aus Bellach, Fahrzeugschlosser

«Eine grosse Ehre» sei die Auszeichnung, sagt Manuel Bieri aus Gerlafingen. Der 17-Jährige gewann im Berufsfeld Formenbauer die Silbermedaille. Die Aufgabenstellung – zeichnen in 3-D und Bau eines Modells einer Spielkonsole für Playstation – sei sehr anspruchsvoll gewesen. Dafür hatten er und seine Berufskollegen 25 Stunden Zeit. Er habe gehört, dass die Aufgabe WM-Niveau entsprochen habe. Manuel Bieri ist im dritten Jahr seiner vierjährigen Lehre bei der Firma HMF Formenbau AG in Utzenstorf. Insbesondere stolz ist er auf seine Leistung, weil andere mitmachende Lernende, die bereits kurz vor Lehrabschluss stehen, hinter ihm rangiert seien.

Manuel Bieri aus Gerlafingen, Formenbauer

«Eine grosse Ehre» sei die Auszeichnung, sagt Manuel Bieri aus Gerlafingen. Der 17-Jährige gewann im Berufsfeld Formenbauer die Silbermedaille. Die Aufgabenstellung – zeichnen in 3-D und Bau eines Modells einer Spielkonsole für Playstation – sei sehr anspruchsvoll gewesen. Dafür hatten er und seine Berufskollegen 25 Stunden Zeit. Er habe gehört, dass die Aufgabe WM-Niveau entsprochen habe. Manuel Bieri ist im dritten Jahr seiner vierjährigen Lehre bei der Firma HMF Formenbau AG in Utzenstorf. Insbesondere stolz ist er auf seine Leistung, weil andere mitmachende Lernende, die bereits kurz vor Lehrabschluss stehen, hinter ihm rangiert seien.

«Da ich nicht damit gerechnet hatte, war ich sehr überrascht und sehr erfreut über meinen zweiten Platz an der Berufsmeisterschaft», meint Cedric Schluep aus Lohn. Der 20-Jährige beendete seine vierjährige Berufslehre als Gebäudetechnikplaner in diesem Sommer bei der NBG Ingenieure AG in Bern, seither arbeitet er in der Niederlassung in Solothurn. Das «Aufgabenstück» – Berechnung des Wärmebedarfs, Wahl der Wärmeerzeugung, usw. für ein Mehrfamilienhaus – sei komplex gewesen. Für ihn ist klar, dass sich der Einsatz an den SwissSkills gelohnt hat. «Die gute Rangierung ist ein guter Ausweis und ich habe viele Erfahrungen sammeln können.»

Cedric Schluep aus Lohn, Gebäudetechnikplaner

«Da ich nicht damit gerechnet hatte, war ich sehr überrascht und sehr erfreut über meinen zweiten Platz an der Berufsmeisterschaft», meint Cedric Schluep aus Lohn. Der 20-Jährige beendete seine vierjährige Berufslehre als Gebäudetechnikplaner in diesem Sommer bei der NBG Ingenieure AG in Bern, seither arbeitet er in der Niederlassung in Solothurn. Das «Aufgabenstück» – Berechnung des Wärmebedarfs, Wahl der Wärmeerzeugung, usw. für ein Mehrfamilienhaus – sei komplex gewesen. Für ihn ist klar, dass sich der Einsatz an den SwissSkills gelohnt hat. «Die gute Rangierung ist ein guter Ausweis und ich habe viele Erfahrungen sammeln können.»

Auf dem ausgezeichneten zweiten Rang schloss Jasmin Bandini aus Olten die Berufsmeisterschaft ab. Die 23-Jährige steckt im dritten und letzten Lehrjahr als Detailhandelsfachfrau. Die Lehre absolviert sie in der Niederlassung Unterentfelden der Boesner GmbH, einem Künstlerfachmarkt. Sie war gestern Montag telefonisch nicht erreichbar, weil sie bereits am Morgen für einen Sprachaufenthalt nach Schottland reiste. Sie muss optimistisch an die Aufgabe an den Swiss-Skills in Bern herangegangen sein. Denn ihr Motto in dem im Vorfeld der Berufsmeisterschaften aufgeschalteten Online-Steckbrief lautet: «Das Leben ist immer genau so, wie man es sieht.»

Jasmin Bandini aus Olten, Detailhandelsfachfrau

Auf dem ausgezeichneten zweiten Rang schloss Jasmin Bandini aus Olten die Berufsmeisterschaft ab. Die 23-Jährige steckt im dritten und letzten Lehrjahr als Detailhandelsfachfrau. Die Lehre absolviert sie in der Niederlassung Unterentfelden der Boesner GmbH, einem Künstlerfachmarkt. Sie war gestern Montag telefonisch nicht erreichbar, weil sie bereits am Morgen für einen Sprachaufenthalt nach Schottland reiste. Sie muss optimistisch an die Aufgabe an den Swiss-Skills in Bern herangegangen sein. Denn ihr Motto in dem im Vorfeld der Berufsmeisterschaften aufgeschalteten Online-Steckbrief lautet: «Das Leben ist immer genau so, wie man es sieht.»