Oberaargau/Solothurn

Freispruch rechtskräftig: Hundehalterin ist keine Tierquälerin

Freispruch rechtskräftig: Hundehalterin ist keine Tierquälerin

Freispruch rechtskräftig: Hundehalterin ist keine Tierquälerin

2018 starben in Rohrbach qualvoll drei Hunde an präparierten Ködern. Die beschuldigte Halterin wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft zieht nun das Urteil nicht vor das Obergericht weiter.

2018 starben in Rohrbach drei Hunde qualvoll an präparierten Ködern. Die beschuldigte Halterin wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft zieht nun das Urteil nicht vor das Obergericht weiter.

Es steht fest: Die Staatsanwaltschaft zieht die Anklage gegen die Hundehalterin Daniela M. mangels Beweisen nicht weiter. Sie akzeptiert das Urteil des Regionalgerichts Emmental-Oberaargau, die wegen Tierquälerei Angeklagte freizusprechen. 

Im Februar 2018 mussten die drei Hunde von Daniela M. qualvoll sterben: Nach dem Verzehr eines giftigen Fleischköders bespickt mit Rasierklingen und Stecknadeln im Garten erlitten die Hunde schwere Verletzungen in der Magengegend. Vergangene Woche stand die Hundehalterin deswegen selber vor Gericht: Ihr wurde vorgeworfen, den Tieren das Gift und die Köder verfüttert zu haben. Die Halterin allerdings wurde nach dem Prinzip «im Zweifel für die Angeklagte» freigesprochen mangels fehlender Beweise, die sie belasten könnten. Dennoch betont die Generalanwaltschaft des Kantons Bern, dass die Ermittlungen gegen die Hundehalterin berechtigt gewesen seien.

Unklar bleibt daher nach wie vor, wer die unschuldigen Vierbeiner auf dem Gewissen hat. (gue)

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