Ständeratskandidatur

Freisinniges Quartett für Bern aus dem Schwarzbubenland

David Häner, Roman Baumann, Dieter Künzli, Christian Thalmann.

David Häner, Roman Baumann, Dieter Künzli, Christian Thalmann.

Gleich drei Nationalratskandidaten werden durch die Freisinnigen aus dem Schwarzbubenland ins Rennen für parteiinterne Ausmarchung für die Ständeratskandidatur geschickt.

Nachdem Christian Thalmann, Kantonsrat aus Breitenbach, bereits im Februar als Nationalratskandidat nominiert wurde, hat der Vorstand der FDP.die Liberalen an seiner Sitzung folgende Nachnominationen zu Handen der Kantonalpartei vorgenommen.

Als Kandidat für den Ständerat wird Dr. Dieter Künzli, Gemeindepräsident aus Breitenbach, ins Rennen geschickt. Bereits nächste Woche wird die Kantonalpartei an ihrer DV entscheiden, ob mit Künzli ein Schwarzbube oder der Oltner Kantonalparteipräsident Stefan Nünlist, für die Freisinnigen gegen die beiden bisherigen Bischof und Zanetti antreten wird.

Für den Nationalrat wird der in Gempen wohnende Anwalt Dr. Roman Baumann nebst Thalmann kandidieren. Baumann  hat sein Büro in Dornach und ist Vizepräsident des Kantonalen Gewerbeverbands. Als vierter liberaler Schwarzbube kandidiert der 35-jährige David Häner, Gemeinderat aus Breitenbach, auf der Liste der Jungliberalen des Kanton Solothurn.

Seit 32 Jahren, damals war der Dornacher Willi Pfund als Nationalrat in Bern, sind die freisinnigen Schwarzbuben nicht mehr in Bern vertreten. Mit diesem qualifizierten Quartett sendet die Fraktion «vor dem Berg» ein klares Zeichen nach Solothurn und meldet ihren Anspruch für einen Sitz in Bern an. (mgt)

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