A1 bei Luterbach

Frau nach A1-Horrorunfall: «Ich habe gedacht, jetzt muss ich irgendwie raus hier»

Dragica Kaufmann sass im schwarzen Renault Clio, der sich überschlagen hat und auf dem Dach zum Stillstand kam.

Dragica Kaufmann sass im schwarzen Renault Clio, der sich überschlagen hat und auf dem Dach zum Stillstand kam.

Sie hatte 100 Schutzengel beim Horrounfall auf der A1: Der unfallversachende Lastwagen kam von der Gegenfahrbahn auf ihren schwarzen Renault zu. Und dann sah sie nur noch schwarz. Wie durch ein Wunder hat sie überlebt.

Der unfallversachende Lastwagen bricht plötzlich durch die Mittelleitplanken und schiesst auf Dragica Kaufmann zu. Die 27-jährige Solothurnerin schüttelt es durch und dann wurde ihr schwarz vor Augen in ihrem schwarzen Renault, wie sie gegenüber Tele M1 berichtet: «Ich habe keinen Himmel mehr gesehen und es ist einfach dunkel geworden.»

Der Lastwagen soll seitlich in ihr Auto gefahren sein und sie so zum Überschlagen gebracht haben. Als das Auto dann zum Stillstand kam, habe sie einen Gestank wahrgenommen. «Ich habe das Gefühl gehabt, das Auto würde brennen. In diesem Moment habe ich gedacht, jetzt muss ich irgendwie raus hier. Ich habe mich dann losgegurtet und bin rausgeklettert», erzählt die Frau gegenüber Tele M1.

Dragica Kaufmann hatte am Dienstag Glück im Unglück: Eine Schürfwunde ist die einzige Verletzung, die sie davongetragen hat. «Ich habe es selbst nicht glauben können, dass ich das überlebt habe und einfach aussteigen konnte.»

Beim Massencrash auf der A1 bei Luterbach gab es am Dienstag 12 zum Teil schwer Verletzte und die Autobahn musste für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. (fam)

Nach Horrorcrash auf der A1: Unfallopfer erzählt

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