Der Unfall ereignete sich am 2. November 2011 auf der Hauensteinstrasse in Trimbach. Der damals 21-jährige Schweizer überholte mit seinem Subaru bei schlechten Sichtverhältnissen zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge und kollidierte dabei auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Nissan.

Sowohl die damals 41-jährige Lenkerin des entgegenkommenden Fahrzeugs als auch der Unfallverursacher wurden schwer verletzt (wir berichteten).

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung abgeschlossen und Anklage gegen den Beschuldigten wegen versuchter vorsätzlicher Tötung und wegen Strassenverkehrsdelikten erhoben. Das teilt sie am Donnerstag mit. «Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden ergaben, dass der Beschuldigte das Überholmanöver auf der Gegenfahrbahn bei widrigsten Sichtverhältnissen und mit nicht angepasster Geschwindigkeit vornahm», heisst es im Communiqué.

Risiko einer Tötung in Kauf genommen

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, dass er durch seine rücksichtslose Fahrweise das Risiko einer Tötung in Kauf genommen hat. Daher muss er sich wegen versuchter vorsätzlicher Tötung vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen verantworten.

Wann es zur Verhandlung kommt steht noch nicht fest. (ldu)