Mit Abschluss des Geschäftsjahres 2017/18 wurde das Fraisa Sozialprozent (1 Prozent des Gruppengewinnes) bereits zum fünften Mal für soziale Zwecke vergeben. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung haben aus den zahlreichen Sponsoringanfragen drei grössere Projekte ausgewählt und die Verteilung des Gesamtbetrages auf die drei Institutionen erstmals mittels Online-Voting durch die Belegschaft der Fraisa SA vornehmen lassen.

Am Dienstag wurde in Anwesenheit der Vertreter der drei Institutionen sowie auch dem Kader der Fraisa SA (stellvertretend für die Belegschaft) nach einem Firmenrundgang das Wahlergebnis bekannt gegeben.

Von links: Josef Maushart, die «Kontiki»-Vertreter Oscar Schmid (Institutionsleiter), Sandra Pezullo (Fundraising) und Hans Ruedi Ingold (Gemeindepräsident von Subingen und Stiftungsratspräsident Kontiki) sowie von der Fraisa SA: Dirk Kammermeier, Stefan Gutmann und Hanspeter Kocher.

Von links: Josef Maushart, die «Kontiki»-Vertreter Oscar Schmid (Institutionsleiter), Sandra Pezullo (Fundraising) und Hans Ruedi Ingold (Gemeindepräsident von Subingen und Stiftungsratspräsident Kontiki) sowie von der Fraisa SA: Dirk Kammermeier, Stefan Gutmann und Hanspeter Kocher.

Die Hauptzuwendung von 80'000 Franken erhielt das Wohnheim für Behinderte Kontiki aus Subingen zur Realisation eines Teilprojekts (Gartenanlage, Bäume und Sträucher) aus dem geplanten Erweiterungsbau. Die Kinderspitex Nordwestschweiz und die Blindenschule in Zollikofen durften sich über jeweils 20'000 Franken freuen.

Sandra Pezullo, Vertreterin des Wohnheims Kontiki, erwähnte ihren Rundgang in der Fraisa und den familiären Charakter innerhalb der Firma, der vergleichbar mit dem «Kontiki» sei. Das freute Fraisa-Besitzer Josef Maushart, hätten doch alle Beschäftigten mit ihrer Arbeit zu diesem Sozialprozent beigtragen. Pezullo spielte auch ein zuvor eingespieltes Video ab, in dem die Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Präsident des Patronatskomitees, Regierungsrat Roland Heim sich bedankten. Dass es der Hauptpreis werden sollte, wussten sie nicht. Im Gegenzug gab es für jeden Fraisa-Mitarbeiter in Bellach einen in der Küche des «Kontiki» gebackenen Spitzbuben.

Fraisa mit Spitzenergebnis

Die Unternehmensgruppe erzielte mit 527 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern laut Josef Maushart ein Spitzenergebnis mit einem Umsatz von 102,8 Mio. Franken und einem Wachstum von 8,8 Prozent. Das Gesamtergebnis der Fraisa-Gruppe liegt bei 12,2 Mio. Franken, das Fraisa-Sozialprozent 2018 somit bei 120'000 Franken. Die gesamten Aufwendungen zur Unterstützung sozialer und kultureller Aktivitäten (Bildung, Kultur, Sport, Jugend) beliefen sich einschliesslich des Sozialprozents im abgelaufenen Jahr auf 346'541 Schweizer Franken. (mgt/uby)