Flottenerweiterung
RBS und BSU bestellen in Schweden fünf Elektrobusse

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS und der Busbetrieb Solothurn und Umgebung BSU beschaffen gemeinsam fünf Elektrobusse. Die e-Busse werden vom Schwedischen Nutzfahrzeug-Hersteller Scania produziert und im Frühjahr 2022 bei RBS und BSU in Betrieb genommen.

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Solche Busse werden geliefert.

Solche Busse werden geliefert.

zvg/RBS

Die Ausschreibung für die fünf e-Busse ist nach öffentlichem Beschaffungsrecht erfolgt. «Vier Anbieter haben ihre Offerte eingereicht, den Zuschlag erhält Scania, da deren Angebot die Beschaffungskriterien am besten erfüllt», teilen RBS und BSU mit. Es laufe die gesetzlich vorgegebene Beschwerdefrist von zehn Tagen.

Der RBS und sein Schwesterunternehmen BSU beschaffen ihre Busse in der Regel gemeinsam, damit ein grösseres Ausschreibungspaket geschnürt werden kann und sich Synergien nutzen lassen. Die fünf e-Busse sind Normbusse und so genannte Depot-Lader. Sie werden in den Garagen von RBS- und BSU geladen und haben eine Reichweite von ungefähr 200 km.

Die Reichweite gibt auch das Einsatzgebiet der neuen Busse vor: Die drei RBS-Busse sollen hauptsächlich in Schönbühl–Bäriswil und im Raum Bern–Zollikofen–Ittigen–Bolligen im Einsatz sein (Linien 38, 40, 41, 44, 46/47), die beiden e-Busse des BSU werden hauptsächlich auf den Linien 10 (Solothurn Hauptbahnhof–Areal Attisholz-Süd) und 17 (Gerlafingen–Derendingen–Luterbach–Attisholz) verkehren.

Die Inbetriebnahme der fünf e-Busse ist für Frühjahr 2022 geplant. Für den BSU sind dies die ersten beiden e-Busse, der RBS kann bereits im Frühsommer 2021 einen ersten e-Bus (einen Mercedes eCitaro) in Betrieb nehmen.

Umstellung der Busflotten auf alternative Antriebstechniken bis 2035

RBS und BSU werden ihre Busflotten schrittweise auf alternative Antriebstechniken umstellen; bis 2035 sollen alle RBS- und BSU-Busse elektrisch angetrieben unterwegs sein. Die Umstellung dauert mehrere Jahre, da die Busse jeweils zu ihrem Lebensende ersetzt werden. (mgt)