Die Verantwortlichen für das Rettungswesen in den Kantonen Solothurn, Zürich, Schaffhausen und Schwyz klären gegenwärtig ab, ob neben der Rega in Zukunft auch der TCS Helikopter-Rettungen durchführen soll. «Wir prüfen, ob der TCS und die AAA in die Luftrettung des Kantons Solothurn eingebunden werden können», sagt Eric Send, Sprecher der für das Rettungswesen verantwortlichen Solothurner Spitäler AG, zur «NZZ am Sonntag».

Entsprechende Gespräche mit der AAA hätten letzte Woche stattgefunden. AAA steht für Alpine Air Ambulance, ist ein gemeinsames Unternehmen von Lions Air und Touringclub und führt für diesen die Helikopter-Rettungen durch. Ähnlich tönt es in Zürich, Schaffhausen und Schwyz.

In diesen Kantonen ist Schutz & Rettung der Stadt Zürich für die Koordination der Luftrettungen verantwortlich, und dessen Sprecher Roland Portmann sagt: «Wir klären gegenwärtig ab, ob der Rettungshelikopter des TCS beziehungsweise der AAA auch im Gebiet, für das wir die Notrufzentrale betreiben, zum Einsatz kommen könnte. Wir sind interessiert, dass wir diese Frage möglichst rasch klären können.»

Konkret geht es in den vier Kantonen um die Frage, ob künftig neben den Rega-Helikoptern auch der TCS-Helikopter zum Einsatz kommt, der auf dem Aargauer Flugplatz Birrfeld stationiert ist und der im Kanton Aargau seit letztem Frühling regelmässig für Flugrettungen eingesetzt wird.

Am weitesten sind die gegenwärtigen Abklärungen in Solothurn. Spitalsprecher Send sagt: «Aus medizinischer und technischer Sicht spricht nichts gegen die Einbindung von TCS und AAA in die Luftrettung des Kantons Solothurn.»