Kommentar
Trotz peinlichen Szenen an der Versammlung: Die Filmtage können die anspruchsvolle Zukunft angehen

Die Verantwortlichen der Solothurner Filmtage müssen seit vielen Jahren mit Kritik umgehen. Doch am Dienstag ist es an der ausserordentlichen Versammlung zu teils peinlichen Szenen gekommen. Der Plan der Kritiker wurde aber – zum Glück – durchschaut. Unser Kommentar.

Fränzi Zwahlen
Fränzi Zwahlen
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Mit Kritik mussten die Verantwortlichen der Solothurner Filmtage seit deren Bestehen – und das sind doch immerhin 58 Jahre – umgehen. Kam aber die Kritik früher eher aus bürgerlichen und kino-fernen Kreisen, mussten die Verantwortlichen an der ausserordentlichen Generalversammlung am Dienstag harsche Kritik aus Film-Kreisen entgegennehmen.

Das schmerzt, auch wenn ziemlich klar wurde, dass unter den Kritikern eine Handvoll Personen und eine Institution waren, die der abgesetzten Direktorin Anita Hugi nahe stehen.

Es ist legitim, Statutenänderungen zu hinterfragen. Doch diese Kritiker schafften es, die Versammlung zu einer hin und wieder peinlichen Veranstaltung werden zu lassen und mit Anträgen zu kommen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Und dann bei jeder Änderung gleich Solothurner Filz zu beargwöhnen ist schlicht und einfach Unsinn.

Denn dass die Solothurner Filmtage für die Zukunft gerüstet sein müssen, ist unbestritten und deshalb ist die Statutenänderung nötig – gerade auch für die künftige neue Leitungslösung. Glücklicherweise haben die Vereins-Mitglieder dieses Schauspiel mit grossem Mehr durchschaut, sodass der Vorstand die anspruchsvolle Filmtage-Zukunft angehen kann.

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