Feuerdrama in Solothurn

Feuerwehrkommandant Anderegg: «Die Leute schrien am Fenster um Hilfe»

Feuerwehrkommandant Boris Anderegg: «Es war ein sehr einschneidender Einsatz»

Feuerwehrkommandant: "Es war ein sehr einschneidender Einsatz"

Beim Brand in einem Wohnhaus in Solothurn sind in der Nacht auf Montag sechs Menschen ums Leben gekommen. Darunter sind auch Kinder. Es war ein dramatischer Einsatz, auch für die Solothurner Feuerwehr, wie deren Kommandant gegenüber dem Videodienst von Keystone-sda ausführt.

Boris Anderegg, Kommandant der Feuerwehr Solothurn, erzählt im Interview vom nächtlichen Einsatz, dem Drama und der Belastung für sich und seine Leute.

Sechs Personen sind in Solothurn bei einem der schwersten Brände mit Todesopfern in der Schweiz ums Leben gekommen. In einem Mehrfamilienhaus brach in der Nacht auf Montag in einem unteren Stockwerk Feuer aus. Es gab sehr viel Rauch.

Als die um 2.10 Uhr alarmierte Feuerwehr vor Ort eingetroffen sei, sei das ganze Gebäude voller Rauch gewesen, sagte Boris Anderegg, Kommandant der Feuerwehr der Stadt Solothurn: "Viele Personen standen am Fenster, welche um Hilfe schrien."

Man habe erst im Nachgang festgestellt, dass es Tote gegeben habe. Man sei mit der Rettung von vielen Personen beschäftigt gewesen. "Es war ein sehr einschneidender Einsatz", sagte der Feuerwehrkommandant dem Videodienst der Agentur Keystone-SDA: "Es ist für alle sehr belastend."

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