Gemäss der neusten Beurteilung durch die entsprechenden Fachstellen ist die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn gesunken – neu gilt Stufe 3, erheblich. Der Kommandant der Kantonspolizei Solothurn hat daher am 3. September 2018 das seit Ende Juli 2018 bestehende Feuerverbot aufgehoben, wie es in einer Mitteilund der Kantonspolizei heisst.

Die Allgemeinverfügungen seien damit widerrufen. Die Aufhebung erfolge in Absprache mit der Solothurnischen Gebäudeversicherung, dem Amt für Wald, Jagd und Fischerei sowie dem Kantonalen Führungsstab.

Vorsichtiger Umgang mit Feuer

Angesichts der immer noch erheblichen Waldbrandgefahr und trotz der Aufhebung des Feuerverbotes wird die Bevölkerung aber gebeten, mit gebotener Vorsicht Feuer zu entfachen.

Folgende allgemein gültige Regeln helfen mit Waldbrände zu vermeiden:

  • Informieren Sie sich über die lokale Gefahrensituation, bevor Sie im Freien ein Feuer entfachen.
  • Nie brennende Zigaretten und Zündhölzer wegwerfen.
  • Fest eingerichtete Feuerstellen verwenden.
  • Benutzte Grill-/Feuerstellen nur in zweifelsfrei gelöschtem Zustand verlassen.
  • Feuer immer überwachen und allfälliger Funkenwurf sofort löschen.
  • Bei starken oder böigen Winden auf Feuer im Freien unbedingt verzichten. 

(pks)