geringe Waldbrandgefahr
Feuerverbot im Kanton Solothurn wird nach 41 Tagen aufgehoben

Die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn ist auf gering bis mässig gesunken. Deshalb haben die Behörden das seit über einem Monat geltende Feuerverbot in Wald und Waldesnähe aufgehoben. Die Wasserentnahme aus der Dünnern bleibt aber eingeschränkt.

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Die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn ist auf gering bis mässig gesunken. (Archiv)

Die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn ist auf gering bis mässig gesunken. (Archiv)

Keystone

In diesen Kantonen herrscht noch ein Feuerverbot

In den Kantonen Aargau, Baselland, Baselstadt bleibt das Feuerverbot in Wald und Waldesnähe bestehen. Das absolute Feuerverbot im Kanton Genf gilt nach wie vor.

Gemäss der neusten Beurteilung durch die entsprechenden Fachstellen ist die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn auf die Stufen 1 und 2 - gering bis mässig - gesunken. Deshalb wurde das Feuerverbot nach 41 Tagen ohne Feuer in Wald und Waldesnähe vom Kommandanten der Kantonspolizei Solothurn aufgehoben.

Aktuelle Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn

Aktuelle Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn

Kapo SO

Die Aufhebung erfolgte in Absprache mit der Solothurnischen Gebäudeversicherung, dem Amt für Wald, Jagd und Fischerei sowie dem Kantonalen Führungsstab.

Nach wie vor eingeschränkt

Der Regen der letzten Tage hatte aber keinen Einfluss auf den Wasserstand der Bäche in der Region. Besonders prekär war und ist die Situation bei der Dünnern und ihren Zuflüssen und Ableitungen (Augstbach, Mümliswilerbach und Mittelgäubach), bei denen seit dem 7. August eine Einschränkung der Wasserentnahme gilt. (nka/ldu)

Nur noch als Rinnsal tröpfelt der Mülibach bei Rickenbach in die Dünnern.
5 Bilder
Wegen Trockenheit: Aus Dünnern samt Zuflüssen darf nur noch eingeschränkt Wasser entnommen werden
Oltner Schützenmatte: Dünnern mit kläglichen 440 Litern pro Sekunde.
Nur nachts in Betrieb: fahrbare Bewässerungsanlage bei Kappel.
Stationäre Bewässerungsrohre im Schweissacker bei Niederbuchsiten.

Nur noch als Rinnsal tröpfelt der Mülibach bei Rickenbach in die Dünnern.

Hansruedi Aeschbacher

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