Regierungsratswahlen 2021

FDP und SVP befinden sich noch auf Kandidatensuche

Das offizielle Bild des Solothurner Regierungsrates im Jahr 2019. 2021 wird neu gewählt.

Das offizielle Bild des Solothurner Regierungsrates im Jahr 2019. 2021 wird neu gewählt.

Die CVP hat ihre Kandidaturen für ihr Zweiterticket bekanntgegeben. Was machen die anderen Parteien? Noch sind sie auf der Suche.

Hat die CVP früher als erwartet ihre Nominationsvorschläge auf die Reihe gebracht, herrscht bei der FDP und der SVP immer noch grosses Rätselraten. Immerhin: Bei der FDP gilt die neuerliche Kandidatur von Bildungsdirektor Remo Ankli als sicher. Doch wer wird ihn in die Wahlen begleiten, um den verlorenen zweiten Sitz zurückzuholen? Jenen Sitz, den die Freisinnigen bei den letzten Wahlen dank erheblicher Eigenleistung sang- und klanglos an die Grünen verloren haben?

Ein ganz heisser Kandidat ist gemäss Parteiinsidern der Schönenwerder Gemeindepräsident und Fraktionschef im Kantonsrat Peter Hodel. Es wäre denn auch eine Überraschung, würde der Meisterlandwirt nicht portiert, nachdem er es schon vor vier Jahren versuchte hatte, innerparteilich aber nicht in die Kränze kam.

Ganz abgesehen davon, nach Hodel kommt lange niemand. Es sei denn, man denke schon heute über Daniel Probst, den Direktor der Solothurner Handelskammer, nach. Aber erstens ist es vielleicht doch noch etwas früh. Und zweitens könnte es in vier Jahren einfacher sein, einen Sitz zu holen.

Um einiges nebulöser ist die Situation bei der SVP, die endlich in die Regierung will – diesmal allerdings nicht mit einem Generalangriff. So oder anders: Die Parteigranden Nationalrat Christian Imark und Gewerbeverbandspräsident Christian Werner scheinen (noch) wenig Lust auf das Rathaus zu haben. Da ist guter Rat teuer. Innerhalb der Partei werden einstweilen Kantonsrat Richard Aschberger aus Grenchen, Kantonsrätin Stephanie Ritschard aus Riedholz und Kantonsrat Rémy Wyssmann aus Kriegstetten als Papabili gehandelt. (bbr.)

Meistgesehen

Artboard 1