Die offizielle Parolenfassung erfolgt erst an der Delegiertenversammlung vom 24. Januar in Grenchen. «Die Vorlage wird als derart bedeutungsvoll erachtet, dass die Geschäftsleitung ausnahmsweise einen Antrag auf eine Ja-Parole beschlossen hat», schreibt die FDP in einer Mitteilung.

Obwohl bezüglich Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III auf Kantonsebene erst die Stossrichtung klar sei, sagen freisinnige Wirtschafts-, Kantons- und Gemeindevertreter klar Ja.

Eine Ablehnung am 12. Februar käme die Schweiz teuer zu stehen, heisst es weiter. Die erwartete Abwanderung von internationalen Unternehmen würde aufgrund der Steuerausfälle ein Loch in die Bundeskasse reissen. Steuererhöhungen beim Mittelstand und beiden KMU wären kaum mehr zu umgehen. (mgt)