FDP-Kantonsrat Markus Spielmann (Starrkirch-Wil) stellte am Dienstagabend die Zersiedelungsinitiative vor. 146 Delegierte der FDP Kanton Solothurn hatten sich in der Mehrzweckhalle in Subingen eingefunden, wo die Delegiertenversammlung der Kantonalpartei stattfand.

Spielmann erörterte in einem kurzen Referat Pro- und Contra-Punkte der Initiative der Jungen Grünen, welche verhindern will, dass die Gesamtfläche an Bauzonen in der Schweiz weiter wächst. Als Argument für die Initiative führte der FDP-Kantonsrat etwa auf, dass damit der jetzige Verbrauch an Bauland gestoppt würde. Auch sagen Befürworter der Initiative, mit Annahme derselben würde nur noch «am richtigen Ort» gebaut. 

Spielmann persönlich ist gegen die Initiative. Er erörterte einige Gegenargumente: Mit dem heutigen Raumplanungsgesetz seien neue Einzonungen bereits heute faktisch ausgeschlossen - die Initiative sei «unföderal», weil etwas von oben herab diktiert würde. Und vor allem führe sie  zu einem Entwicklungsstopp der Schweizer Infrastruktur. 

Wie schon die FDP Schweiz fasste auch die Kantonalpartei die Nein-Parole zur Zersiedelungsinitiative. Dies mit 146 Nein-Stimmen ohne Gegenstimme. Enthaltungen gab es keine. (nka)