Sie bleibe politisch aktiv, bekräftigte Panzer, werde sich künftig jedoch auf ihr Gemeindepräsidium konzentrieren. Denn Feldbrunnen-St. Niklaus stehe vor grossen Herausforderungen, etwa beim kantonalen Finanzausgleich. Zudem sei sie beruflich sowohl in ihrer Kommunikationsagentur als auch als Wanderleiterin gefordert.

Die 47-jährige ehemalige Mediensprecherin der Kantonspolizei galt in den vergangenen Jahren als FDP-Hoffnung. Wo auch immer die Kantonalpartei einen wichtigeren Posten zu vergeben hatte, wurde Panzer als mögliche Kandidatin genannt, etwa für die Regierungsratswahlen 2017. Dort setzte die Partei dann allerdings auf Gewerbeverbandspräsidentin Marianne Meister und verlor den Sitz. Bei den Nationalratswahlen 2015 erzielte die am linken Parteirand angesiedelte Panzer auf den FDP-Listen hinter Amtsinhaber Kurt Fluri klar das zweitbeste Ergebnis. Nun, bei den kommenden Nationalratswahlen 2019, wird sie nicht mehr antreten, wie sie auf Anfrage erklärt. Bevor sie sich entschieden habe, aus dem Kantonsrat zurückzutreten, habe sie diese Frage für sich geklärt.

Erster Ersatz auf der FDP-Liste ist der 2017 nicht wiedergewählte Bauernsekretär Peter Brügger. Ob er die Wahl annimmt, ist noch nicht entschieden.