Drogentest

Falscher Drogentest kostet Solothurner 2500 Franken

Falscher Drogentest kostet Opfer 2000 Franken

Falscher Drogentest kostet Opfer 2000 Franken

Kurierfahrer Fabio Pesci wurde er bei der Arbeit von der Polizei zu einem Drogenschnelltest verknurrt. Das erste Resultat war positiv. Pesci musste unbezahlten Urlaub nehmen, bis die endgültigen Resultate vorlagen. Und siehe da: Der Test war falsch.

Der Solothurner ist Kurierfahrer. Als er für seine Firma eine Lieferung ins zürcherische Regensdorf antritt, wird er auf dem Weg dorthin von einem Polizeiauto angehalten und zum Drogenschnelltest aufgefordert. Das Resultat war positiv - «ich glaubte zuerst, das sei ein Witz», sagte Pesci zu Tele M1.

Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen, und da er ohne Billet nicht Autofahren darf und kann, war Pesci gezwungen, zwei Wochen unbezahlten Urlaub zu nehmen. «Dadurch hatte ich einen Verdienstausfall von 2000 bis 2500 Franken», sagte er.

Nach zwei Wochen erhielt er schriftlich das Resultat der Urin- und Blutproben aus dem Labor. Es war negativ. Die Polizei rechtfertigt ihr Handeln. Der Verdienstausfall wird Pesci nicht erstattet.

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