Die Personen- und Güterzüge fahren deshalb von Samstag, 01.00 Uhr bis Montag, 05.55 Uhr über die Stammlinien via Burgdorf und via Oensingen. Reisende von Bern Richtung Olten, Zürich HB, Basel SBB, Luzern oder umgekehrt rechnen zirka 10 bis 15 Minuten mehr Reisezeit ein. Je nach Zieldestination verlängert sich die Reisezeit um bis zu 30 Minuten. ICN-Reisende von Biel/Bienne nach Solothurn, Olten, Zürich HB oder umgekehrt benötigen rund vier Minuten mehr Reisezeit.

Um am Sonntag die zusätzlichen Fernverkehrszüge auf der Stammlinie via Burgdorf besser neben den Regionalverkehrszügen vorbei führen zu können, fahren die S23-Züge (Baden–Aarau–Olten–Langenthal) ab Rothrist in Richtung Langenthal acht Minuten später als gewohnt ab. Dasselbe gilt für die S44-Züge (Sumiswald-Grünen–Burgdorf–Bern–Thun) ab Burgdorf in Richtung Bern. Die digitalen Fahrpläne auf www.sbb.ch und auf der SBB-Mobile-App sind angepasst.

Grund für die Sperren sind Unterhaltsarbeiten für eine pünktliche und sichere Bahn. Die Unterhaltsteams nehmen auf der Bahn-2000-Strecke Vorarbeiten für den Rückbau der Aussensignale vor. Am Wochenende erfolgt der Aufbau des ersten Testbetriebes für das Zugsicherungssystems «European Train Control System (ETCS) Level 2».

Insgesamt haben die SBB für den diesjährigen Unterhalt auf den beiden Strecken Sperren während rund 40 Nächten, sechs Wochenenden und einmal mittags eingeplant. Die Bauteams führen unter anderem gebündelt verschiedene, regelmässig wiederkehrende Unterhaltsarbeiten aus. Während diesen nehmen bis zu 100 Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen Kontrollen an technischen Komponenten vor und halten Gleis-, Fahrleitungs-, Telekom- und Sicherungsanlagen instand. Zudem werden die Zugbeeinflussungsanlagen und das Bahnmobilfunksystem GSM-R gewartet. (mgt)