Die EVP Kanton Solothurn hat ein neues Präsidium. Anlässlich der Generalversammlung gab Eric Schenk nach 10 Jahren sein Amt als Präsident der Partei ab. Neu bilden René Steiner und Phillipp Frei ein Co-Präsidium, teilt die Partei am Dienstag mit. Mit diesen neuen Strukturen wolle man sich «weiter in der Politiklandschaft des Kantons Solothurn positionieren.»

Ende einer Ära

«Zehn Jahre sind genug.» Mit diesen Worten hat Eric Schenk sein Amt als Präsident der EVP im Kanton Solothurn abgegeben. Als erster Präsident der jungen Kantonalpartei habe er diese «massgeblich geprägt» und mit «viel Engagement die Aufbauphase geleitet.» Sein langjähriger Weggefährte und Kantonsrat René Steiner war dann in seiner Laudatio auch der Ansicht, dass mit dem Weggang von Schenk eine «Ära zu Ende» gegangen sei.

Wie die Partei verkündet treten nun René Steiner und Philipp Frei die Nachfolge an. Sie werden die Partei in einem Co-Präsidium führen. Man ist der Ansicht, dass durch das Aufteilen des Amtes sich nun jeder auf «seine Stärken konzentrieren» könne. Diese Ergänzung werde ein «Gewinn für die Partei» sein.

Optimistischer Ausblick

Neben der Neubesetzung im Präsidium kam es zu einem weiteren Wechsel im Vorstand. Marlène Wälchli-Schaffner gab ihr Amt ebenfalls ab und wird sich auf ihre Arbeit als Gemeinderätin der Stadt Olten konzentrieren. Wie Eric Schenk war auch sie ein Vorstandsmitglied der «ersten Stunde» und habe, laut der Partei, einen «grossen Beitrag an den Erfolgen» der letzten Jahre.

Nebst den personellen Wechseln blickte die Versammlung auf ein positives Jahr zurück. Die Partei konnte, trotz der grösseren Parteiendichte in der Mitte, ihre bestehenden Mandate halten und auf Gemeindeebenee «gar ausbauen». Der Ausblick auf die Zukunft stimme ebenfalls optimistisch. (mru)