Regierungsratswahlen
Esther Gassler: «Ich freue mich ausserordentlich»

Die bisherige Regierungsrätin Esther Gassler wird noch eine Legislatur länger Regierungsrätin sein. Sie wurde im 1. Wahlgang mit dem besten Ergebnis gewählt.

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Die glückliche Esther Gassler im Wahlzentrum.

Die glückliche Esther Gassler im Wahlzentrum.

Hanspeter Bärtschi

Herzliche Gratulation zur Wahl - und zum besten Resultat. Wie erklären Sie sich Ihr Ergebnis?

Esther Gassler: Ich habe nicht ein so deutliches Resultat erwartet, freue mich ausserordentlich über das Vertauen der Wähler und bin dafür sehr dankbar. Es müssen mich auch viele Wähler ausserhalb der freisinnigen Stammwählerschaft auf die Liste gesetzt haben.

Die verschiedenen Firmenschliessungen, die Sie als Volkswirtschaftsdirektorin nicht verhindern konnten, haben Ihnen ganz offenbar nicht geschadet?

Ich glaube, es ist entscheidend, wie man mit solchen Gegebenheiten umgeht. Den Wählern ist ganz offensichtlich bewusst, dass man gegen den Strukturwandel wenig unternehmen kann. Positiv aber ist, dass wir im Kanton Solothurn immer noch eine unterdurschnittliche Arbeitslosenrate zu verzeichnen haben. Die von Kündigungen betroffenen Mitarbeitenden finden im Kanton schnell wieder einen neuen Arbeitsplatz.

Der zweite FDP-Kandidat Remo Ankli ist auf den fünften Rang - hinter Brigit Wyss von den Grünen - abgerutscht. Ist das nicht eine Enttäuschung für die FDP?

Als ich vor acht Jahren zum ersten Mal zu den Regierungsratswahlen angetreten bin, landete ich nach dem ersten Wahlgang auf Platz sechs - und habe es dann dennoch geschafft. Für den zweiten Wahlgang werden die Karten wieder neu gemischt.

Könnten Sie sich ein bürgerliches «Päckli» vorstellen?

Über unserer Strategie werden der Parteivorstand und die Delegiertenversammlung entscheiden. Ich äussere mich nicht. (esf)