Industrie-Brache
Esther Gassler erhofft sich «mehrere tausend Arbeitsplätze»

Das ungenutzte Areal in Luterbach und Attisholz soll endlich wiederbelebt werden. Eine erste Grobplanung sieht eine Arbeitsplatzzone mit Wohnraum vor. Das freut Volkswirtschaftsdirektorin Esther Gassler und auch die Standortgemeinden.

Drucken
Teilen
Solothurner Volkswirtschaftsdirektorin Esther Gassler

Solothurner Volkswirtschaftsdirektorin Esther Gassler

Felix Gerber

An der Ausrichtung auf eine Arbeitszone hat naturgemäss Volkswirtschaftsdirektorin Esther Gassler besonders Freude: «Wir wollen Solothurn im Standortwettbewerb weiter voranbringen. Dazu ist das Areal prädestiniert.» Sie sprach sich für eine schrittweise Entwicklung des Südareals vom Rande her aus, damit das Zenteum für eine mögliche Grossansiedlung möglichst lange offen bleibe. «Allerdings wollen wir nicht auf den Prinzen warten, der irgendwann das Areal wachküssen wird - oder eben nicht.»

Gassler erhofft sich die Schaffung von «mehreren tausend Arbeitsplätzen».

 Medienkonferenz zum geplanten Projekt: v.l.: Peter Kohler (Gemeindepräsident Riedholz), Michael Ochsenbein (Gemeindepräsident Luterbach), Jorn Syvertsen (VR-Präsident Attisholz Infra AG), Regierungsrätin Esther Gassler, Berhard Staub (Chef Amt für Raumplanung Kt. Solothurn), Regierungsrat Walter Straumann, Prof. Bernd Scholl (Vorsitzender Beurteilungskommission)
4 Bilder
 Esther Gassler, Berhard Staub (Chef Amt für Raumplanung Kt. Solothurn), Walter Straumann
 v.l. Jorn Syvertsen (VR-Präsident Attisholz Infra AG), Regierungsrat Walter Straumann, Prof. Bernd Scholl (Vorsitzender Beurteilungskommission)

Medienkonferenz zum geplanten Projekt: v.l.: Peter Kohler (Gemeindepräsident Riedholz), Michael Ochsenbein (Gemeindepräsident Luterbach), Jorn Syvertsen (VR-Präsident Attisholz Infra AG), Regierungsrätin Esther Gassler, Berhard Staub (Chef Amt für Raumplanung Kt. Solothurn), Regierungsrat Walter Straumann, Prof. Bernd Scholl (Vorsitzender Beurteilungskommission)

Hanspeter Bärtschi

«Wirtschaftlicher Schub» erhofft

Ein grosses Interesse an der Zukunft des Borregaard-Areals haben auch die Standortgemeinden Riedholz (Nordareal) und Luterbach (Südareal). «Riedholz steht hinter den Empfehlungen, sie ermöglichen eine tragfähige und realistische Entwicklung des Nordareals», sagte Peter Kohler. Insbesondere begrüsse man, dass keine grosse Wohnnutzung vorgesehen sei. Denn der Wohnschwerpunkt von Riedholz liege nördlich der Baselstrasse.

Vom neuen Gewerbe- und Industrieareal südlich der Aare erhofft sich Michael Ochsenbein für Luterbach «einen wirtschaftlichen Schub». Allerdings müssten sich die Emissionen in Grenzen halten. Als richtigen Ansatz beurteilte er die Etappierung. Beide fordern, dass der Aareraum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde.

Das sei so vorgesehen, versicherte Kantonsplaner Bernard Staub. Das südliche Ufer sei bereits geöffnet. So rasch wie möglich soll der Zugang mit einer Brücke über die Emme (beim Emmenspitz) verbessert werden. (fs/ldu)

Aktuelle Nachrichten