Aarefähre
Esther Gassler doch nicht an Fährentaufe dabei – ihr fehlen Informationen

Regierungsrätin Esther Gassler sollte Patentante der neuen Inseli-Fähre der Familie Antener werden. Daraus wird jetzt doch nichts. Sie wird nicht an der Taufe vom 12.August teilnehmen. Ihr haben wichtige Informationen gefehlt.

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Esther Gassler haben wichtige Informationen für den Entscheid nicht zur Verfügung gestanden.

Esther Gassler haben wichtige Informationen für den Entscheid nicht zur Verfügung gestanden.

AZ

Esther Gassler hatte am 30.Juli eine Einladung der Familie Antener, Taufpatin der neuen Aarefähre zu werden, angenommen. Diesen Entscheid wurde von Anteners nur einen Tag später freudig verkündet.

Nun hat sich die Volkswirtschaftsdirektorin aber doch anders entschieden. «Bei der Vorbereitung des Anlasses hat sie aber feststellen müssen, dass ihr wichtige Informationen für den Entscheid nicht zur Verfügung standen», schreibt die Solothurner Staatskanzlei am Dienstag.

Gassler wusste demnach nicht, dass Simon Antener die notwendige theoretische Führerprüfung noch nicht abgelegt hat. Auch war ihr offenbar nicht bewusst, dass die neue Fähre von der zuständigen Motorfahrzeugkontrolle noch nicht abgenommen wurde und dass die notwendigen Seilsicherungen und Verankerungen für den Betrieb der Fähre von der zuständigen IKSS (Interkantonales Konkordat für Seilbahnen und Skilifte) ebenfalls noch nicht abgenommen wurde.

«Damit ist für Esther Gassler klar, dass eine Übernahme der Patenschaft zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist», so die Staatskanzlei.

Die Aarefähre wird noch diese Woche angeliefert und zusammengebaut. Kommt es trotz allem zur Taufe am 12.August? Oder fällt diese ins Wasser? (ldu)

Vreni und Simon auf der alten Fähre mit dem grünen Drahtseilträger.
3 Bilder
Hier entsteht die Anlegestelle für die Aarefähre
Balken des alten Fährenunterstandes werden weggeräumt

Vreni und Simon auf der alten Fähre mit dem grünen Drahtseilträger.

Hanspeter Bärtschi