Bürgerspital Solothurn

Es kommt Leben in den Neubau: Zwei Stockwerke werden bereits in Betrieb genommen

Neubau Bürgerspital: Zwei Stockwerke wurden vorzeitig eröffnet

Neubau Bürgerspital: Zwei Stockwerke wurden vorzeitig eröffnet

Jetzt geht es plötzlich doch ganz schnell: Denn obwohl die Eröffnung des neuen Bürgerspitals in Solothurn wegen Baumängeln auf den nächsten Frühling verschoben wurde, sind einzelne Bereiche jetzt doch schon umgezogen.

Erste Patienten und Patientinnen begeben sich in das Erdgeschoss des Neubaus des Bürgerspitals. Kürzlich hiess es doch noch, dass die Eröffnung aufgrund des Mangels der Parkettböden auf nächsten Frühling verschoben werde. Haben wir etwas verpasst?

Die Eröffnung des Neubaus wird voraussichtlich weiterhin erst im Verlaufe des Jahres 2021 erfolgen. Mit dem Institut für Medizinische Radiologie, der Radioonkologie und dem Ambulatorium sind jedoch bereits erste, für die Patienten zentrale Bereiche ins Erdgeschoss des Neubaus des Bürgerspitals Solothurn eingezogen. «In den beiden unteren Stockwerken waren wir bereits mit dem Labor und der Radiologie fertig. Zudem waren bereits viele gute Geräte vor Ort, welche benutzt werden können. Daher haben wir uns entschieden, diese schon jetzt in Betrieb zu nehmen», so Karin Bögli, Direktorin des Bürgerspitals Solothurn, gegenüber Tele M1.

Die Direktorin, aber vor allem auch die anderen Spitalangestellten, welche in den neuen Räumlichkeiten arbeiten, sind mächtig stolz auf ihren neuen Arbeitsplatz. Mit all den Touchscreens und Joysticks sieht es fast wie in einem Zimmer für Gamer aus. In diesem Fall fliegt man jedoch keine Flugsimulation, sondern löst den Röntgenroboter aus. «Wir hatten seit April immer wieder Schulungen an den Geräten und kennen daher die neue Technologie. Wir gehen mit der Zeit, dann ist das kein Problem», sagt Madeleine Flühmann, Leitende Fachfrau Radiologie, dem Regionalsender. 

Für die Patienten, sowie auch für die einzelnen Besucher, ist die Orientierung im Neubau nicht ganz einfach. Wer den Weg mal nicht findet, kann auf den Bildschirm schauen. Ansonsten ist man immer noch im Vorteil, wenn man gelernt hat Pläne auf Papier zu lesen. 

Lieber im Neubau versorgt werden

Wie ist es für die Patientinnen und Patientinnen im Neubau? «Fägt» der Spitalbesuch nun mehr? Tele M1 fragt bei der Patientin Milena Stankovic nach: «Ich glaube man kommt nie gerne ins Spital, es gibt jedoch meistens trotzdem einen Grund, warum man erscheinen muss. Aber ich würde sagen, dass der Neubau es erträglicher macht, als wenn es ein heruntergekommenes Spital ist. Dort würde man sich vielleicht denken, dass man nicht gut aufgehoben ist». Oder auch anders gesagt: Wenn die Patientin zwischen den beiden Gebäuden auswählen könnte, dann schon lieber den Neubau.

Wenn die Parkett-Böden in den rund 150 Patienten-Zimmer ersetzt worden sind, können auch die anderen stationären Patienten und Patientinnen in den Neubau des Bürgerspitals ziehen. Dies wird jedoch wirklich erst im nächsten Jahr erfolgen.

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