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«Es ist Verdis schönste Oper»: Chor und Solistin bringen das Werk auf die Bühne

Die international gefragte Mezzosopranistin Yvonne Naef tritt mit dem Classic Festival Chor unter Markus Oberholzer auf.

Am 16. und 17. November wird das Requiem von Guiseppe Verdi aufgeführt. Zusammen mit der Mezzosopranistin Yvonne Naef singt der Classic Festival Chor unter der Leitung von Markus Oberholzer das Werk von Verdi.

«Das Requiem von Giuseppe Verdi war in unserer Region sicher die letzten 20/25 Jahre nicht mehr zu hören», sagt Markus Oberholzer, Dirigent des Classic Festival Chores, eines projektbezogenen Chores, der sich aus Sängerinnen und Sänger des Konzertchores Leberberg und des Singkreises Wasseramt zusammensetzt. Grund für ihn, diese monumentale Werk wieder einmal in der Vor-Weihnachtszeit zur Aufführung zu bringen.

Internationale Solisten mit dabei

Über 170 Sängerinnen und Sänger, dazu die Musiker des Sinfonie Orchesters Biel Solothurn Tobs und vier international tätige Solistinnen und Solisten treffen sich, um dieses monumentale Werk der Musikgeschichte aufzuführen. «Es war sehr erfreulich, wie gross das Interesse der Laien-Sänger war, bei diesem Projekt mitzumachen», so Oberholzer. Man habe rechtzeitig Inserate erscheinen lassen und rasch konnte der Classic Festival Chor zusammengestellt werden. «Man muss aber schon gut singen können, das Stück ist anspruchsvoll», sagt der Dirigent noch. Doch scheinbar sind ausreichend Sing-Talente in der Region vorhanden.

Besonders freut sich Oberholzer, dass er mit der international tätigen Mezzosopranistin Yvonne Naef – gebürtige Schaffhauserin – eine der berühmtesten Sängerinnen in diesem Fach hat engagieren können. «Ich kenne Yvonne Naef seit unserer gemeinsamen Zeit während der Ausbildung und es war schon lange mein Wunsch, mit ihr ein Werk einzustudieren», sagt der ausgebildete Bass-Bariton Oberholzer. Und ebenso freue er sich, dass sein ehemaliger Singknaben-Schüler Marc-Olivier Oetterli mit dabei sei. Weitere Solisten sind Carola Glaser, Sopran und Gustavo Quaresma, Tenor.

«Das Verdi-Requiem ist eigentlich eine Oper», sagt Oberholzer. Der Komponist habe es meisterhaft verstanden, verschiedene Melodien und Themen untereinander zu verknüpfen. So meinten die Kritiker nach der Uraufführung im Jahr 1874. «Es ist Verdis schönste Oper».

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