Schuljahr 2015/2016

Es hat genug Lehrer, aber nun fehlen die Heilpädagogen

Im Bildungsraum Nordwestschweiz hat sich die Situation des Lehrpersonen-Bedarfs etwas beruhigt,(Symbolbild)

Im Bildungsraum Nordwestschweiz hat sich die Situation des Lehrpersonen-Bedarfs etwas beruhigt,(Symbolbild)

Im Kanton Solothurn hat sich die Situation bei Lehrpersonen für Kindergarten und Primarschule entspannt. Anders sieht es in den anderen Kantonen des Bildungsraums Nordwestschweiz aus.

Entwarnung aus dem Solothurner Bildungsdepartement: Lehrermangel ist kurz vor Beginn des Schuljahres 2015/16 kein Thema. «Die Lage hat sich sowohl auf der Primarstufe wie auch auf der Sekundarstufe I – hier eher etwas überraschend – entspannt», lässt sich Andreas Walter, Chef des kantonalen Volksschulamtes, in einer Mitteilung des Bildungsraumes Nordwestschweiz zitieren.

Anders sieht es in den umliegenden Kantonen Aargau und Basel-Landschaft aus. Dort ist die Lage bei den Kindergarten- und Primarlehrpersonen nach wie vor angespannt.

Noch eine Vollzeitstelle offen

Im Solothurnischen sind derzeit auf Stufe Primarschule noch eine Vollzeit sowie neun Teilzeitstellen offen. Im Kindergarten fehlen sechs Teilzeitstellen und in der Heilpädagogik vier. Bei den offenen Teilzeitstellen liegen die angebotenen Pensen mit einer Ausnahme alle im Bereich zwischen 4 und 10 Lektionen. Als Grund für die Entspannung werden das Quereinsteiger-Programm für erfahrene Berufsleute und steigende Anmeldezahlen an den Pädagogischen Hochschulen genannt.

Anders als bei den Lehrern sieht es bei den Heilpädagogen aus: «Die Spezialistinnen und Spezialisten sind knapp», sagt Andreas Walter vom Solothurner Volksschulamt. Sein Amtskollege aus Basel-Stadt, Dieter Bauer, ergänzt: «Es wird uns auch dieses Jahr kaum gelingen, alle SHP-Stellenprozente mit ausgebildeten Lehrpersonen zu besetzen.» (szr)

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