Altersreform 2020

«Es geht um die Zukunft der AHV»

Eine Ablehnung der jetzigen Vorlage hätte schwerwiegende Konsequenzen, indem sich der AHV-Fonds bis ins Jahr 2030 leere und die Renten nicht mehr gesichert seien, so das Komitee.

Eine Ablehnung der jetzigen Vorlage hätte schwerwiegende Konsequenzen, indem sich der AHV-Fonds bis ins Jahr 2030 leere und die Renten nicht mehr gesichert seien, so das Komitee.

Ein bürgerliches Komitee weibelt für ein «Ja zur Altersreform 2020».

«Am 24. September stimmt das Schweizer Stimmvolk über nichts weniger als die Zukunft der AHV ab», hält das bürgerliche Komitee «Ja zur Altersreform 2020» in einer Mitteilung fest. «Um das Rentenniveau halten zu können und die Renten überhaupt absichern zu können, gibt es keinen anderen Weg als zwei Mal Ja zu sagen.» Alles andere würde die Zukunft des wichtigsten Sozialwerkes iim Land «ernsthaft bedrohen».

Seit 20 Jahren seien alle Rentenreformen entweder bereits im nationalen Parlament oder dann vom Volk an der Urne abgelehnt worden. Die AHV stehe deshalb in den kommenden Jahren vor riesigen wirtschaftlichen, demografischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Das langjährige Hin und Her zur Ausarbeitung einer Rentenreform habe dazu geführt, «dass jetzt unmittelbares Handeln nötig» sei. Eine Ablehnung der jetzigen Vorlage hätte schwerwiegende Konsequenzen, indem sich der AHV-Fonds bis ins Jahr 2030 leere und die Renten nicht mehr gesichert seien. «Eine weitere Blockade von mehreren Jahren, bis eine neue Rentenvorlage ausgearbeitet wäre, können wir uns schlicht nicht mehr leisten.»

Die Vorlage stelle einen Kompromiss dar, der solidarisch und gerecht sei, schreibt das Komitee. «Nur diese Reform ermöglicht es, das Rentenniveau zu halten und abzusichern und gleichzeitig das gesamte System an die neuen gesellschaftlichen Entwicklungen anzupassen.» Hingegen hätte eine reine Abbauvorlage vor dem Volk keine Chance. Für das Solothurner bürgerliche Komitee «Ja zur Altersreform 2020» darf es deshalb am 24. September nur zwei Mal ein Ja geben an der Urne: «Denn es geht um nicht weniger als die Frage, ob man zur AHV als wichtigstem Sozialwerk der Schweiz stehen und sie erhalten will – oder nicht.»

Die Mitglieder des Co-Präsidiums: Pirmin Bischof, CVP-Ständerat; Stefan Müller-Altermatt, CVP-Nationalrat; Christian Wanner, alt FDP-Regierungsrat; Sandra Kolly, CVP-Kantonalpräsidentin; Georg Aemissegger, GLP-Kantonalpräsident; Josef Maushart, Präsident Industrieverband Solothurn und Umgebung (Inveso); Simon Grünig, Präsident Junge CVP; Peter Henzi, Präsident CVP 60+. (mgt)

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