Oberstaatsanwalt

Es gab nie einen hinreichenden Tatverdacht auf Sexualdelikte bei den Kirschblütlern

Oberstaatsanwalt Hansjürg Brodbeck beantwortet die Fragen von Rémy Wyssmann. (Archiv)

Oberstaatsanwalt Hansjürg Brodbeck beantwortet die Fragen von Rémy Wyssmann. (Archiv)

Kritische Fragen zum mittlerweile eingestellten Strafverfahren gegen die Kirschblüten-Gemeinschaft hat Anfang Jahr noch SVP-Kantonsrat Rémy Wyssmann (Kriegstetten)aufgeworfen. Die Regierung hat nun Stellung bezogen; besser gesagt Oberstaatsanwalt Hansjörg Brodbeck.

Er kann jedoch nur «in allgemeiner Art und Weise» Auskunft geben. Die Quintessenz: Zur Frage, weshalb nie wegen Vergehen gegen die sexuelle Integrität ermittelt worden sei, schreibt er, dass es hier nie einen hinreichenden Tatverdacht gegeben habe.

Auch den Vorwurf, Opfer hätten die Einstellungsverfügung des Verfahrens nie erhalten – und sich somit nicht wehren können –, dementiert Brodbeck. Zu kritischen Fragen betreffend das rechtliche Gehör der Opfer betont Brodbeck, «dass die Staatsanwaltschaft den Opferschutz sehr hoch gewichtet». (szr)

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