Kanton Solothurn

Es braucht eine zusätzliche Schulklasse für Asylkinder

Drei Mal pro Woche kommen rund zehn Kinder aus den zwei Asyldurchgangszentren im Kanton an die Solothurner Bielstrasse.

Drei Mal pro Woche kommen rund zehn Kinder aus den zwei Asyldurchgangszentren im Kanton an die Solothurner Bielstrasse.

Kinder von Asylbewerbern werden in den ersten Monaten ihres Aufenthaltes in Solothurner Durchgangszentren in einer Spezialklasse unterrichtet. Weil derzeit viele Flüchtlinge herkommen, braucht es nun eine zweite Klasse.

In einer Spezialklasse werden Kinder von Asylbewerbern unterrichtet, die in den Durchgangszentren in Selzach, Oberbuchsiten und neu auch Egerkingen untergebracht sind. Drei Mal pro Woche besuchen sie den Unterricht.

Derzeit gibt es eine solche Spezialklasse in der Stadt Solothurn. Bald soll aber eine weitere hinzukommen, wie das «Regionaljournal Aargau Solothurn» von Radio SRF berichtet. Es gebe momentan viele Kinder, die mit ihren Eltern in den Kanton Solothurn kommen, erklärt Claudia Hänzi, Chefin im Amt für soziale Sicherheit, gegenüber dem Radiosender. «Entsprechend müssen wir natürlich auch mehr Plätze zur Verfügung stellen für die Beschulung».

Maximal vier Monate - so lange wie im Durchgangszentrum - bleiben die Kinder in der Klasse. So lange, bis sie in eine Gemeinde kommen und dann irgendwann der Staat entscheidet, ob sie vorläufig in der Schweiz bleiben dürfen, oder abgeschoben werden. (ldu/lfl)

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