Ende Juli waren bei den Solothurner RAV 3963 Männer und Frauen ohne Arbeit registriert, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit am Dienstag bekannt gab. Das waren 50 Personen weniger als im Vormonat. Damit ist die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit Oktober 2015 unter die Grenze von 4000 gefallen. Dagegen blieb die Arbeitslosenquote bei 2,7 Prozent unverändert. Landesweit verharrte die Quote bei 3,1 Prozent.

Es zeigt sich, dass nach der Aufhebung der Wechselkursuntergrenze im Januar 2015 der negative Einfluss des starken Frankens für die Solothurner Industrie langsam, aber stetig «abgearbeitet» wird. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli «nur» noch um 5,6 Prozent gestiegen.

Im Juni betrug das entsprechende Plus 12 Prozent. Auch bei der Kurzarbeit zeichnet sich vorerst eine Entspannung ab. Im Juli meldeten sich 21 Betriebe für diese Massnahme an. Das ist ein Betrieb weniger als im Vormonat.

Mehr junge Stellensuchende

Unterschiedlich hat sich die Beschäftigungslage nach Altersgruppen entwickelt. Insgesamt sank die Zahl der Stellensuchenden um 58 Personen. In der Alterskategorie bis 24-jährig dagegen stieg die der Zahl der Stellensuchenden um 71 Betroffene. Der Grund dafür ist «saisonal», das heisst, Schul- und Lehrabgänger haben nur beschränkt eine Arbeit gefunden. In allen übrigen Alterskategorien ist die Zahl gesunken.