Frau erkrankt

Erster Corona-Fall im Kanton Solothurn ist bestätigt

Bis am Freitag war im Kanton Solothurn von 150 Verdachtsfällen die Rede.

Bis am Freitag war im Kanton Solothurn von 150 Verdachtsfällen die Rede.

Im Kanton Solothurn wurde der erste Fall von COVID-19 bestätigt. Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 53-jährige Frau. Der Patientin geht es den Umständen entsprechend gut.

Das Unvermeidliche ist eingetreten, auch der Kanton Solothurn ist nicht mehr «coronafrei». Am Freitag meldete die Staatskanzlei den ersten bestätigten Fall von Covid-19. Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 53-jährige Frau. Nach Rücksprache mit Fachleuten wurde entschieden, die Frau zu Hause zu isolieren. «Es geht ihr den Umständen entsprechend gut», heisst es vonseiten des Kantons. Die Kontaktabklärungen wurden durch den Kantonsärztlichen Dienst Solothurn gemäss Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit durchgeführt.

Weitere Informationen zur Patientin wurden mit Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht nicht bekannt gegeben. So gibt es auf Anfrage auch keine Auskunft, in welcher Region die Erkrankte zu Hause ist und wo sie sich angesteckt hat.

Derzeit gibt es neben dem bestätigten Fall 150 Solothurner Verdachtsfälle. 10 Personen befinden sich zudem in Quarantäne – alle zu Hause.

Besuchsverbot in Altersheim

In den Nachbarkantonen Aargau und Bern waren schon vor Tagen bestätigte Corona-Fälle gemeldet worden. Am nächsten lag der Fall des Armeeangehörigen, der in Wangen a.A. positiv auf das Virus getestet worden war. Der Mann war am Montag in den WK eingerückt.

Im Kanton Solothurn werden laufend neue Schutzmassnahmen getroffen. So verhängte etwa das Alters- und Pflegeheim Läbesgarte in Biberist ein Besuchsverbot. «Aufgrund der aktuellen Situation ist der Läbesgarte seit Mittwoch, 7 Uhr für die externen Besucherinnen und Besucher bis auf weiteres vollständig geschlossen», heisst es auf der Homepage des Heims. Sämtliche Anlässe, inklusive private Gastroanlässe seien abgesagt worden. In allen anderen Bereichen funktioniere das Altersheim wie gewöhnlich.

Nach Rücksprache mit Kantonsarzt Lukas Fenner hat das Amt für soziale Sicherheit entschieden, sämtliche Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage gegen Rassismus vom 19. bis 21. März abzusagen. Ob einzelne Veranstaltungen oder die gesamten Aktionstage zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden, ist noch unklar.

Auch der Infotag zur Berufsattestlehre im Alten Spital in Solothurn wird verschoben: auf den 29. Mai. (szr)

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