Regierungsrat
Erste Massnahmen verabschiedet – Ziel ist Palliative-Care-Angebote im Kanton weiter zu entwickeln

Der Regierungsrat hat das Konzept Palliative-Care Kanton Solothurn zur Kenntnis genommen und erste Massnahmen verabschiedet. Ziel ist es, das bereits gute Palliative-Care-Angebot im Kanton weiter zu entwickeln.

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Die Palliative-Care-Angebote soll allen Menschen im Kanton Solothurn bedarfsgerecht und in guter Qualität zur Verfügung stehen. (Symbolbild)

Die Palliative-Care-Angebote soll allen Menschen im Kanton Solothurn bedarfsgerecht und in guter Qualität zur Verfügung stehen. (Symbolbild)

KEYSTONE

Wie die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung schreibt, soll das Konzept sicherstellen, dass die Palliative-Care-Angebote allen Menschen im Kanton Solothurn bedarfsgerecht und in guter Qualität zur Verfügung stehen. Es ist auf die bestehenden Solothurner Strukturen ausgerichtet und berücksichtigt bereits vorhandene Angebote. Mit den aufgezeigten Massnahmen sollen bestehende Lücken geschlossen werden.

So hat der Regierungsrat das Gesundheitsamt beauftragt, eine Leistungsvereinbarung mit der Solothurner Spitäler AG (soH) abzuschliessen. Die soH soll eine Koordinationsstelle zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und eine 24-Stunden-Helpline betreiben. Die Koordinationsstelle soll insbesondere die Leistungserbringer in der palliativen Versorgung vernetzen.

Das Konzept soll anfangs 2019 als Broschüre gedruckt und an die zentralen Leistungserbringer versendet werden. Ausserdem wird es auf der Internetseite des Gesundheitsamts aufgeschaltet.

Zusätzliche Informationen

Im November 2017 hatte der Kantonsrat den Regierungsrat beauftragt, ein Konzept für die palliative Versorgung im Kanton Solothurn zu erarbeiten. Zu diesem Zweck hat der Regierungsrat eine Arbeitsgruppe mit den zentralen Leistungserbringern eingesetzt. Dazu gehören unter anderem der Verein palliative.so oder die Solothurnische interkonfessionelle Konferenz (SIKO).

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