Synode

Erste Frau an der Spitze der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn

Neu an der Spitze der Reformierten Kirchen Bern Jura Solothurn: Judith Pörksen Roder.

Neu an der Spitze der Reformierten Kirchen Bern Jura Solothurn: Judith Pörksen Roder.

Judith Pörksen Roder ist die erste Frau an der Spitze der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Die 57-jährige Berner Theologin gewann die Kampfwahl ums Synodalratspräsidium. Pörksen Roder setzte sich in der Synode – dem Kirchenparlament – gegen den amtierenden Bieler Gemeinderat Cédric Némitz durch.

Der Synodalrat ist die Exekutive der Reformierten Kirchen BE JU SO. Er besteht aus sieben Mitgliedern; das Präsidium ist ein Vollamt. Pörksen Roder folgt auf Andreas Zeller, der Ende September pensioniert wird.

Bezüglich Finanzen gab es an der Synode Erfreuliches zu verzeichnen: Die Jahresrechnung schloss mit einem Ertragsüberschuss von rund 3,6 Millionen Franken ab. Die finanzielle Situation bleibt jedoch ungewiss. Die Mitgliederzahlen sind weiterhin rückläufig, und in den nächsten Jahren ist mit substanziellen Mehrausgaben zu rechnen. Der Synodalrat hat deshalb eine neue Finanzstrategie vorgestellt, die den veränderten Bedingungen Rechnung trägt.

Unter anderem wegen wiederholt hoher Verluste, die das von den Reformierten Medien herausgegebene Magazin «bref» verursacht hatte, beschloss der Synodalrat 2017 den Austritt aus den Reformierten Medien. Inzwischen hat der Vereinsvorstand Reformen an die Hand genommen und die finanzielle Schieflage konnte beseitigt werden. Die Synode folgte daher der Empfehlung des Synodalrats und beschloss den Wiedereintritt in den Verein «Reformierte Medien». (sda/szr)

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