In der  Gesamtrechnung 2018 resultiert ein Ertragsüberschuss von 57,7 Mio. Franken. Damit schliesst die Staatsrechnung um 54,9 Mio. Franken besser ab als budgetiert, wie die Staatskanzlei mitteilt. Das operative Ergebnis aus der Verwaltungstätigkeit weist sogar einen Ertragsüberschuss von 84,9 Mio. Franken aus und ist um 54,8 Mio. Franken besser ausgefallen als geplant. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich das operative Ergebnis aus der Verwaltungstätigkeit um 36,6 Mio. Franken.

Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 131,0 Mio. Franken. Der operative Selbstfinanzierungsgrad beträgt 108%. Der operative Cash Flow (Bruttoertragsüberschuss) liegt mit 141,8 Mio. Franken um 39,2 Mio. Franken über dem entsprechenden Wert des Vorjahres. Ein positiver Selbstfinanzierungsgrad von grösser als 100% bedeutet, dass neben den laufenden Ausgaben auch die Investitionen vollständig aus den Erträgen finanziert werden können.

Mit dem Rechnungsabschluss 2018 erhöhte sich das für die Defizitbremse frei verfügbare Kapital um 23,7 Mio. Franken und beträgt neu 459,2 Mio. Franken.

Die Nettoverschuldung sank um 15,1 Mio. Franken auf 1‘397,9 Mio. Franken. Die Höhe der Nettoverschuldung ist insbesondere auf die Ausfinanzierung der Deckungslücke der Pensionskasse des Kantons Solothurn (PKSO) zurückzuführen (Stand des Bilanzfehlbetrages Ausfinanzierung PKSO per 31.12.2018: 982,5 Mio. Franken).

Im Vergleich zum Voranschlag 2018 ergaben sich Mehrerträge bei den Bundesanteilen (insbesondere die erhöhte Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank), bei den Steuererträgen und im Bereich Wasserwirtschaft, bessere Abschlüsse der Globalbudgets sowie Minderaufwendungen bei den Spitalbehandlungen gemäss KVG. Demgegenüber standen Mehraufwendungen bei den Prämienverbilligungen KVG und den Sonderschulen sowie bei den Abschreibungen im Strassenbau.

Der Vergleich der Staatsrechnung mit dem Vorjahr fällt ebenfalls besser aus. Mehrerträge bei den Steuereinnahmen und den Bundesanteilen sowie Minderaufwendungen bei den Prämienverbilligungen KVG und den Sonderschulen übersteigen die Mehraufwendungen bei den Spitalbehandlungen gemäss KVG und den Ergänzungsleistungen. (sks)