Winterdienst
Erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 für Nationalstrassen Nordwestschweiz (NSNW)

Das fünfte Geschäftsjahr der Nationalstrassen Nordwestschweiz NSNW, welche für den Unterhalt der Nationalstrassen zuständig ist, war erfolgreich. Der Umsatz konnte auf 50,5 Mio. Franken gesteigert werden.

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Der Winterdienst der NSNW hatte 2012 viel zu tun.

Der Winterdienst der NSNW hatte 2012 viel zu tun.

Die NSNW, hervorgegangen aus den Werkhöfen der Kantone Aargau, Basellandschaft, Solothurn und Basel-Stadt, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück. Der Umsatz konnte mit 50,5 Mio. Franken gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Durch die hohe Projekttätigkeit im Hochleistungsstrassennetz in der Nordwestschweiz, konnte die NSNW ihr Know-how einbringen und das Bundesamt für Strassen, Astra, in verschiedenen Bereichen unterstützen. Auf den global entschädigten wiederkehrenden Tätigkeiten kam eine letzte finanzielle Reduktion zum Tragen. Somit hat die NSNW den Preis für den Betrieb in den letzten drei Jahren um gesamthaft 10 Prozent reduziert.

Die Philosophie des hohen Eigenleistungsanteils hat sich bewährt. Der gestiegene Personalaufwand und die zunehmenden Abschreibungen konnten durch den höheren Betriebsgewinn kompensiert werden, sodass der Gewinn sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Den freien Gewinnreserven konnten 1,4 Mio. Franken zugewiesen werden. Dank dem guten Ergebnis konnten die Hauptauftraggeber von einer Erfolgsbeteiligung von 450 000 Franken profitieren.

Richtiges Verhalten der Verkehrsteilnehmer als Voraussetzung

Im vergangenen Jahr funktionierte der Winterdienst gut. Auch beim extremen Schneefall Anfang Februar konnte die Räumung gut bewältigt werden. Einzig ein Unfall, welcher auf fehlende Winterausrüstung eines Lastwagens zurückzuführen war, führte zu einer erheblichen Störung rund um das Autobahnkreuz Härkingen. Einmal mehr zeigte sich, dass der beste Winterdienst ohne Nutzen ist, wenn sich Verkehrsteilnehmende nicht richtig verhalten.

Ein Baum soll nur so hoch wachsen, dass er bei einem Sturz nicht auf die Verkehrsfläche zu liegen kommt. Diese Bedingung wurde definiert und mit dem Astra diskutiert. Sturmtief «Andrea» hat zu Beginn des Berichtsjahres deutlich aufgezeigt, wie schnell der Verkehr beeinflusst und dadurch die Sicherheit gefährdet werden kann. Das Vorgehen in der Sicherheitsholzerei wurde in verschiedenen Stellen intensiv diskutiert und neu definiert. Die Umsetzung kann somit erfolgen. Ein weiterer Schritt zur sicheren und verfügbaren Strasse.

NSNW hat im vergangenen Jahr ein Aufenthaltsmanagement eingeführt. Durch frühzeitige Anmeldung können Bedürfnisse von verschiedenen Personen für unterschiedliche Tätigkeiten koordiniert und zusammengefasst werden. Dadurch können während einer Strassen-sperrung gleichzeitig unterschiedliche Arbeiten ausgeführt werden.

Seit dem 1. Januar 2013 sind die Winterdienstgeräte mit einer dynamischen Standortbestimmung ausgerüstet. Mittels GPS können die Fahrzeuge laufend geortet werden. Zudem sind Fahrstrecke und Zeit sowie Zustand von Pflug und Streuer fortlaufend dokumentiert. Im Weiteren wird die Einführung von Flüssigstreuern geprüft. Diese Geräte werden vor allem in der Prävention eingesetzt und streuen nicht Salz, sondern Sole (Salzwasserlösung). Dadurch soll eine Eisbildung verzögert oder sogar verhindert werden. (mgt)