Weissenstein-Schwinget
Erfolgreicher Hosenlupf auf dem Solothurner Hausberg

Der 62. Weissenstein-Schwinget verlief nach Plan. Wetter und Stimmung erfreuten Helfer, Besucher und die Organisatoren. OK-Präsident Michael Guldimann zeigte sich zufrieden.

Jonas Liniger
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Aufmerksam verfolgt das Publikum des 62. Weissenstein-Schwinget die Akteure in den Sägemehlkreisen.

Aufmerksam verfolgt das Publikum des 62. Weissenstein-Schwinget die Akteure in den Sägemehlkreisen.

Jonas Liniger

Es herrscht Volksfest-Stimmung auf dem Solothurner Hausberg. Das Wetter stimmt und der 62. Weissenstein-Schwinget lockt circa 2500 Besucher an. Das Organisationskomitee rund um Präsident Michael Guldimann ist vorbereitet. Viele Helferinnen und Helfer stehen bereit, um die Schwingfans in Empfang zu nehmen.

Die Verpflegung in den Festzelten übernimmt ein Catering-Service der Migros. Viertausend Portionen Essen hätten sie dabei, erzählt ein Angestellter. Das sei zwar grosszügig berechnet, habe sich aber gelohnt – die meisten Portionen habe man verkauft.

Die Gäste des Schwinget zeigen nebst Durst und Hunger grosse Begeisterung für den Schwing-Sport. Die Gänge werden aufmerksam verfolgt. Gute Würfe der Schwinger begleitet nebst Applaus von den Rängen ein Jubeln und Jauchzen.

 Nadine Studer und Susanne Schär- Zuber, Krebsliga Solothurn: «Wir verteilen gratis Sonnencreme. Die Leute zeigen sich erfreut über unsere Präventionsarbeit.»
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 Silvia Stöckli und Xaver Setz, Samariter-Zelt: «Wir hatten heute viel zu tun. Von den Schwingern verletzten sich einige. Zum Glück hatten wir unter den Besuchern weniger Probleme zu behandeln.»
 Pascal Winistörfer, Tim Kaufmann, Jonas und Damian Guldimann, Lars Jenni: «Wir sind zu unserem Job gekommen, weil unser Vater, Michael Guldimann, OK-Präsident ist. Wir verteilen am Eingang Hüte, Sitzpolster und Nastücher.»
 Kim Winistörfer, Eliane Baumberger, Diana Schrimpl und Ramona Stampfli: «Meine Tante ist verheiratet mit dem OK-Präsidenten Michael Guldimann. Heute verkaufen wir Getränke. Die Idee, die Trachten anzuziehen, war spontan.»
 Thomas Zindel und Tochter Stefanie: «Ich gab letztes Jahr meinen Rücktritt als aktiver Schwinger. Heuer betreue ich einige Teilnehmer. Und bin ich Teil des Schwingklubs Solothurn, wir helfen beim Auf- und Abbau der Tribünen.»

Nadine Studer und Susanne Schär- Zuber, Krebsliga Solothurn: «Wir verteilen gratis Sonnencreme. Die Leute zeigen sich erfreut über unsere Präventionsarbeit.»

Jonas Liniger

Für idyllische Heimat-Stimmung sorgt der Jodelklub Oekingen. Im Halbkreis stehen die drei Frauen und Männer und singen volkstümliche Stücke. Leider wird dem Jodelklub erst im Verlauf des Nachmittags mit Mikrofonen zu grösserem Gehör verholfen. Doch das trübt die Stimmung nicht.

OK-Präsident Michael Guldimann zeigt sich in einer Ansprache zufrieden: «Es freut mich sehr, dass Sie alle hier sind. Wenn Sie eine gute Zeit hatten, dann waren wir vom Organisationskomitee erfolgreich.» Auch die Besucher zeigen sich zufrieden, reden von einer «friedlichen Atmosphäre» und «Heimatsgefühlen», die aufgekommen seien. Der 62. Weissenstein-Schwinget gelang.