Gewerbeverband
Erfolgreiche KMU dank Innovation

Am Herbstanlass des kantonalen Gewerbeverbands ermutigten drei Referenten die KMU-Vertreter dazu, Neues zu wagen.

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Robert Meier (Laupersdorf) erläuterte die Geschichte des Holzbaubetriebes und zeigte auf, wie wichtig Kundenwünsche für Innovationen sind.

Robert Meier (Laupersdorf) erläuterte die Geschichte des Holzbaubetriebes und zeigte auf, wie wichtig Kundenwünsche für Innovationen sind.

zvg

Rund 170 Mitglieder sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbandes (KGV) zum traditionellen Herbstanlass. Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten drei Referenten das Thema «Innovation in KMU». In einem zweiten Teil wurde dann das Netzwerk gepflegt.

Kantonsrätin und KGV-Präsidentin Marianne Meister eröffnete den Anlass, der in den Werkhallen der Laupersdorfer Zimmerei «Meier und Brunner» stattgefunden hat. Innovationen in KMU seien unbestritten der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens, meinte Marianne Meister. Es liege aber auch in der Natur des Menschen, Neues zu schaffen, sich zu verbessern und sich zu steigern.

Kunden sind Ideen-Treiber

Gastreferent Franz Barjak, Professor an der FHNW, stellte drei Thesen auf, die er mit Beispielen untermauerte. Innovation kann ein neues Produkt sein, muss aber nicht. Innovation kann jeder, nicht nur die grossen oder forschungsnahen Unternehmen. Für Innovation braucht es heutzutage oft auch Kooperation. Im letzten Punkt zeigte er auf, dass die akademische Welt für Innovationen eigentlich eine kleine Rolle spielt. Vielmehr sind die Kunden, die Lieferanten und die Konkurrenten die wirklichen Treiber von Innovation.

Seit 2012 hat die Firma Bimbosan einen eindrücklichen Wandel vollzogen. So hat die Firma nicht nur rund 1 Mio. Franken in den Firmenstandort Welschenrohr investiert, sondern auch ihren Marktauftritt verändert und neue Produkte lanciert. Die Firma ist weltweit tätig, betont aber ihr Vertrauen in die Regionalität. Die Präsentation von Daniel Bärlocher, CEO der Firma, stand unter dem Motto: «Wer rückwärts schaut, entdeckt kein neues Land.»

Auch beim nächsten Redner, dem Gastgeber Robert Meier von der Zimmerei/Holzbau Meier und Brunner AG, stand das Vertrauen in die Regionalität und die Innovation dank Kundenwünschen im Zentrum der Ausführungen. Nebst dem Thema Innovation hat in diesem Betrieb auch die Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert. (mgt)

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