Holzspäne am Boden, angenagte Bäume und einige, bei denen nur noch der Stumpf zu sehen ist: Die Fotos von Leser Robert Schneider zeigen eine ganze Palette von Bäumen am Aareufer, die Bekanntschaft mit dem Biber gemacht haben. 

Der Biber als Vegetarier frisst Baumblätter und Zweige sowie Rinden von Weiden und Pappeln. Um an die feinen Zweige und Knospen zu kommen, fällt das 20 bis 30 Kilogramm schwere Tier kurzerhand den Baum – denn klettern geht ja nicht. 

Seit dem letzten Monitoring im Jahr 2008, bei dem etwa 100 Tiere im ganzen Kanton gezählt wurden, hat sich die Population laut dem Amt für Wald, Jagd und Fischerei verdoppelt.

Wie viele der Tiere sich in der Region Flumenthal-Wangen an der Aare aufhalten, kann nicht gesagt werden. Fakt ist: Eine Familie lebt jeweils in ihrem Revier und verteidigt dieses auch. Die Familiengrösse bleibt dabei relativ konstant, da Jungtiere nach zwei Jahren die Familie verlassen. (ldu)