Mit der Wahl von Brigit Wyss und Susanne Schaffner habe das Solothurner Wahlvolk Klartext gesprochen: «Zwei seit Jahrzehnten profilierte AKW-Gegnerinnen nehmen Einzug in die Solothurner Regierung.» Dies schreibt die Regionalgruppe «Nie wieder Atomkraftwerke» NWA Solothurn.

Damit sei Schluss mit einem Staatsverständnis, «das über Jahrzehnte die Beteiligung des Kantons an Energieversorgern/ -produzenten vornehmlich als finanzielle Investitionsanlage betrachtet habe. Jetzt sei eine zukunftsgerichtete Energiepolitik angesagt, schreibt NWA Solothurn: «Mit der Energiestrategie 2050 und zusätzlichen Optionen für die Kantone sind die beiden Frauen Garant für eine erfolgreiche Energiezukunft: ohne AKW, geprägt von Effizienz, mit Sicherheit durch erneuerbare Energie, zum Wohle von Mensch, Natur und Wirtschaft.»

Die Regionalgruppe freue sich denn auch «auf die weitere Zusammenarbeit» mit ihren beiden Mitgliedern in der Kantonsregierung. (mgt)