In seinem Jahresbericht hielt Präsident Gaston Barth (Solothurn) vor den rund 80 Personen unter anderem fest, dass die Arbeitsbelastung für die Verbandsorgane und die Fachgruppen auch im vergangenen Jahr erneut hoch war. Der Hauptteil der Arbeit lag erneut in der Mitarbeit an kantonalen Projekten, in der Fachbildungskommission, in den Fachgruppen, in der Lehrlingsausbildung und in den Fachbeiräten der Fachhochschule Nordwestschweiz. Ein Meilenstein sei unter anderem der erfolgreiche Abschluss des Projektes HRM2 gewesen, bei dessen Einführung Vertreter des Gemeindepersonalverbandes massgeblich beteiligt gewesen seien.

Matthias Beuttenmüller, Präsident der Fachbildungskommission, informiert in seinem Jahresbericht unter dem Kapitel Lernendenausbildung über die zufriedenstellenden Ergebnisse der Lernenden bei den diesjährigen Lehrabschlussprüfungen: «Deren Resultate liegen genau im schweizweiten Mittel aller Kantone und Gemeinden.»

Betreffend die Weiterbildung des Gemeindepersonals äussert Matthias Beuttenmüller sein Bedauern über die leider sinkende Nachfrage für die Erlangung des Gemeindeverwalterdiploms Kanton Solothurn. So könne dieser Lehrgang künftig nicht mehr ausschliesslich für solothurnische Gemeindeangestellte angeboten werden: Die Solothurner werden in den Aargauer Lehrgang integriert. Erfreulich seien der gute Besuch und die zufriedenen Teilnehmer der verschiedenen weiteren vom Verband organisierten Informationsveranstaltungen und Kurse gewesen.

Drei neue Vorstandsmitglieder

2017 ist für den Verband ein Wahljahr. Ihren Rücktritt aus dem Vorstand haben altershalber Edith Hänggi (Meltingen) und Fredy Schmitter (Oberdorf) gegeben. Edith Hänggi gehörte dem Vorstand während 22 Jahren an, Fredy Schmitter gar 30 Jahre. Präsident Gaston Barth würdigte deren langjähriges Wirken und dankte Ihnen für ihr grosses Engagement. Mit Akklamation neu in den Vorstand gewählt wurden Sonja Zanolari (Metzerlen), Paolo Arnone (Bellach) und Gregor Glaus (Oberdorf). Ebenfalls mit Akklamation wiedergewählt wurden für eine weitere Amtsperiode der Präsident sowie die weiteren Vorstandsmitglieder und die beiden Revisoren.

Nebst den ordentlichen Geschäften stellte Beat Wyler, Leiter kantonale Stabstelle E-Government, das Projekt eUmzug vor. Diese elektronische Plattform soll es den Einwohnern erlauben, sich von zu Hause aus bei einer Gemeinde an- oder abzumelden und gleichzeitig die Gebühren bezahlen zu können. Nach der Projektphase im 1. Quartal 2018 sollen bis Ende 2018 in drei Etappen alle Gemeinden integriert werden.

Im Anschluss informierte Reto Bachmann, Direktor der Pensionskasse Kanton Solothurn, in einem Referat über die Herausforderungen sich die PKSO in der heutigen Zeit stellen muss. (fml)