Weiterzug
Einer der Raser von Schönenwerd zieht vor Bundesgericht

Vom Solothurner Obergericht wurde der Türke im März dieses Jahres wegen fahrlässiger Tötung zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Dieses Urteil will er nun vor Bundesgericht anfechten.

Drucken
Teilen
4 Bilder
 Das ist das Fahrzeug, das den Unfall verursacht hat, kam erst rund 50 Meter nach der Kollisionsstelle voellig demoliert auf einer Strasseninsel zum Stillstand. Der 18-jährige Lenker und sein 53-jähriger Begleiter blieben unverletzt.
Raserunfall Schönenwerd
Gedenkstätte für das Raseropfer von Schönenwerd Gedenkstätte für das Raseropfer von Schönenwerd (Archiv)

Das Obergericht Solothurn hatte im März die Strafen für die drei Raser von Schönenwerd verschärft. Der Hauptangeklagte wurde zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren verurteilt. Die Mitangeklagten, darunter auch der Türke, kassierten teilbedingte Freiheitsstrafen: Je 36 Monate, wovon sie 12 Monate absitzen müssen.

Wie der Anwalt des Türken gegenüber Radio 32 sagt, zieht dieser das Urteil weiter vor Bundesgericht. Einen Kommentar will er dazu jedoch nicht abgeben.

21-Jährige starb

Beim Unfall in der Nacht auf den 8. November 2008 um 1.40 Uhr hatte eine 21-jährige Schweizerin ihr Leben verloren. Sie sass auf dem Rücksitz eines links abbiegenden Autos, in welches das vorderste der drei Raserautos prallte. Der Lenker und die Beifahrerin des Autos wurden verletzt. (ldu)

Aktuelle Nachrichten