Im Gegensatz zum Hauseigentümerverband spricht sich das Komitee in einer Mitteilung für die Teilrevision des kantonalen Energiegesetzes aus. Der Gebäudepark mache im Kanton Solothurn mehr als 40 Prozent des Energieverbrauchs aus, heisst es weiter. Mit dem neuen Gesetz könne man den Energiebedarf «stark reduzieren» und dadurch Kosten sparen.

«Reduzieren möchten die Hauseigentümer auch die Abhängigkeit vom Ausland», so ein weiteres Argument des Komitees. Diese sei auf Dauer riskant. Zudem flossen dadurch jährlich über 200 Millionen Franken für fossile Brennstoffe ins Ausland ab.

Zudem handle man auch im Interesse der Mieterschaft. Dank des Gesetzes müssten diese nicht «auf lange Zeit» für hohe Kosten in «energetisch veralteten Gebäuden» aufkommen. So könnten sich bei korrekter Rechnung die Mieten zwar leicht erhöhen – im Gegenzug würden dafür aber die Nebenkosten sinken. (mgt)