Einziger Kandidat

Ein Lüsslinger soll den Schweizer Bauernverband lenken

Martin Rufer wird Präsident des Bauernverbandes.

Martin Rufer wird Präsident des Bauernverbandes.

Martin Rufer aus Lüsslingen-Nennigkofen steht als einziger Kandidat zur Wahl als Direktor des Schweizerischen Bauernverbandes.

Der 42-jährige Agraringenieur Martin Rufer soll Nachfolger des abtretenden Bauernverbands-Direktors Jacques Bourgeois werden. Der Vorstand empfiehlt den Lüsslinger der Landwirtschaftskammer am 26. Februar einstimmig zur Wahl.

Mit Rufer, dem aktuellen Leiter des Departementes Produktion, Märkte & Ökologie im Schweizer Bauernverband (SBV) stehe eine interne Person zur Verfügung, die alle Voraussetzungen für den Posten in idealer Weise erfülle, teilte der SBV-Vorstand am Donnerstag mit. Die Stabsübergabe ist für den 1. April 2020 vorgesehen.

Bauernpräsident Ritter: «Ein Glücksfall»

Gegenüber der «BauernZeitung» bezeichnete es SBV-Präsident Markus Ritter Rufer als «Glücksfall, wenn eine interne Lösung, die sämtliche Anforderungen erfüllt, zur Wahl vorgeschlagen werden kann». Bereits in seiner bisherigen Funktion habe Rufer «sehr viel zur Leistungsfähigkeit des SBV beigetragen», wird Ritter zitiert.

Martin Rufer ist Bauernsohn und diplomierter Agraringenieur ETH. Der Vater von drei Kindern wohnt mit seiner Familie in Lüsslingen und sitzt seit diesem Jahr für die FDP im Kantonsparlament. Dort rutschte er für die zurückgetretene Marianne Meister nach.

Jacques Bourgeois hatte seinen Rücktritt als SBV-Direktor am 21. November bekannt gegeben. Der Freiburger FDP-Nationalrat ist seit 2002 Direktor des Bauernverbandes. Er will einer jüngeren Person Platz machen, um die Kontinuität des Verbandes zu gewährleisten. (sda/ums.)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1