Abstimmungen
Ein Ja, zwei Nein: So stimmten die Solothurner Gemeinden ab

Die Solothurner haben am Wochenende gleich entschieden wie die Restschweiz. Aber es gibt auch Ausreisser.

Rahel Meier
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Im Bild ein BTS-konformer Hühnerstall in der Schweiz. (Archivbild)

Im Bild ein BTS-konformer Hühnerstall in der Schweiz. (Archivbild)

Keystone/LUKAS LEHMANN

Schweizweit wurde dem Gegenentwurf zur Velo- initiative mit 73,6 Prozent zugestimmt. Im Kanton Solothurn liegt der Schnitt bei 70,41 Prozent. Die höchste Zustimmungsrate gab es in Solothurn, mit 79,8 Prozent. Im Bezirk Thierstein sind es aber nur 63,11 Prozent. Eine höhere Zustimmung als in Solothurn gab es nur noch in Bolken mit 79,87 Prozent und in Hüniken mit 84,75 Prozent. In Derendingen sagten 79,67 Prozent Ja. Abgelehnt wurde die Vorlage in Gänsbrunnen mit einem Ja-Anteil von 46,43 Prozent; in Holderbank mit 47,14 Prozent Ja, in Zullwil mit 47,41 Prozent und in Fehren hielten sich Gegner und Befürworter mit 50:50 genau die Waage.

Etwas weniger Anklang fand die Fair-Food-Inititive im Kanton. Schweizweit sagten 38,7 Prozent der Stimmberechtigten Ja. Im Kanton Solothurn waren es 31,22 Prozent. Wiederum ist es die Stadt Solothurn, die mit einem Anteil von 43,6 Prozent aus der Reihe tanzt. Ja sagen die Stimmberechtigten auch in Kammersrohr, mit 58,34 Prozent und auch in Rodersdorf überwiegt der Ja-Anteil mit 52,89 Prozent.

Viele Ja-Stimmen gab es auch in Rüttenen (42,83 Prozent), in Lüsslingen-Nennigkofen (41,7), in Gänsbrunnen (42,86), in Olten (41,89), in Rohr (45,17), in Dornach (43,52), in Gempen (48,63), in Bärschwil (45,5) und in Grindel (41,41). Wenig Anklang fand die Initiative in Etziken (20,66 Prozent Anteil Ja-Stimmen) und in Recherswil (21,9). Im Bezirk Thal war der Anteil an Ja-Stimmen mit 24,03 Prozent insgesamt gering. Ebenso im Gäu mit 22,3 Prozent.

Thal und Gäu sagen Nein

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Initiative in Sachen Ernährungssouveränität. Schweizweit sagten immerhin 31,6 Prozent der Stimmberechtigten Ja. Im Kanton Solothurn waren es 24,09 Prozent. Wiederum liegt der Anteil der Ja-Stimmen in Solothurn mit 32,6 Prozent hoch. Gar 58,34 Prozent waren es in Kammersrohr, 43,34 Prozent in Rohr und 40,56 Prozent in Gempen.

Wenig Gnade fand die Vorlage im Bezirk Gäu, der als Gesamtes nur gerade einen Ja-Stimmen-Anteil von 18,53 Prozent erreichte. Im Thal war es mit 19,54 Prozent nur wenig mehr. Hoch war der Anteil an Ja-Stimmen dafür im Bezirk Dorneck mit 30,54 Prozent.