Vor den Augen seiner beiden kleinen Kinder erstach der Eritreer am 17.Oktober 2013 seine Ehefrau. Anwohner informierten die Polizei, die Beamten fanden die Frau gegen 20.45 Uhr in ihrer Wohnung vor. Sie wies zahlreiche Stichverletzungen auf und starb kurz darauf. Der mutmassliche Täter, der zum Tatzeitpunkt 39-jährig war, stellte sich kurz nach der Tat der Polizei.

Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat nun ihre Ermittlungen abgeschlossen, wie sie mitteilt. Es wird Anklage wegen Mordes und weiterer Delikte gegen den heute 41-jährigen Eritreer erhoben.

«Dem Mann wird vorgeworfen, die von ihm getrennt lebende Ehefrau in ihrer Wohnung durch zahlreiche Messerstiche getötet und dabei besonders skrupellos gehandelt zu haben», schreibt die Staatsanwaltschaft. Dem Tötungsdelikt gingen ein verbaler Streit und eine tätliche Auseinandersetzung voraus.

Der Beschuldigte ist laut Staatsanwaltschaft geständig, seine Frau getötet zu haben. Es wird von Beziehungsproblemen als Hintergrund der Tat ausgegangen.

Zusätzlich wird der Beschuldigte im Zusammenhang mit einem Vorfall vom 17. Juni 2012 wegen schwerer Körperverletzung und Raufhandels angeklagt. Zudem hat er sich wegen Verstosses gegen das Waffengesetz vor Gericht zu verantworten.

Der Beschuldigte befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug. Der Termin der Gerichtsverhandlung vor dem Richteramt Olten-Gösgen steht noch nicht fest. (ldu/mgt)